| 18.07.2019, 10:08 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Regelung des Wasserdurchflusses der einzelnen Formkreisläufe ist für die Werkzeugtemperierung beim Spritzguss und in der Folge für die Qualität von Spritzteilen ein entscheidender Faktor. Dazu bietet Wittmann Kunststoffgeräte schon seit über 40 Jahren Durchflussregler an, die sich seither weltweit im Einsatz bewährt haben; es war die erste Produktgruppe des Wiener Peripheriespezialisten und heutigen Komplettanbieters von Spritzgießtechnik. Die klassischen Durchflussregler, so auch die verbreiteten Modelle der Wittmann-Serien 101, 301 und 200/230 sind dabei lediglich mit einer einfachen optischen Durchflusskontrolle (Schwebekörper) und einem Bimetall-Thermometer ausgestattet. Mit dieser Standardausstattung war es bislang nicht möglich, die entsprechenden Durchfluss- wie Temperaturwerte automatisch zu kontrollieren, sie elektronisch zu erfassen und an die Spritzgießmaschine zu kommunizieren. Mit den Geräten seiner WFC-Serie (Water Flow Control) bietet Wittmann schon seit gut zehn Jahren eine Lösung zur Durchflussüberwachung für Mediumstemperaturen bis 100°C und einem Druck bis max. 10bar (WFC 100) bzw. bis 180°C und einem Druck bis max. 15bar (WFC 180) an, welche über eine eine berührungslose Durchfluss- und Temperaturmessung verfügen, die auf einer Anzeige visualisiert werden. (siehe plasticker-News vom 17.09.2009). Einfache und preiswerte Durchflusskontrolle zum Nachrüsten Den Kunden, die noch die einfachen Durchflussregler im Einsatz haben, will Wittmann Kunststoffgeräte nun mit einem neuen Nachrüstsatz eine kostengünstige Möglichkeit für ein technisches Upgrade bieten: Mit der so genannten WFC-Nachrüstung können laut Hersteller bereits vorhandene und neu anzuschaffende Wittmann Durchflussregler der Serien 101, 301 und 200/230 ohne großen Aufwand mit einer automatischen Überwachung für Durchflussmenge und Temperatur ausgestattet werden. Damit wird den Angaben zufolge aus einem vorhandenen, simplen Durchflussregler ein hochwertiges und kostengünstiges Überwachungssystem, welches in seiner Leistungsfähigkeit dem WFC 100 entsprechen soll. Die herkömmlicherweise für die genannten Serien verwendeten Durchflussrohre könnten dabei auf ganz einfache Weise durch die neuen Messeinheiten ersetzt werden. Hierfür werden im oberen und unteren Bereich der Durchflussregler-Gehäuse spezielle, aus Messing gefertigte Adapterelemente eingesetzt, in welchen die durchflossenen Messeinheiten verankert werden, die nach der Methode der bewährten Vortex-Durchflussmessung arbeiten, welche es ermöglichen sollen, sowohl die Durchfluss- als auch die Temperaturverhältnisse elektronisch auszuwerten. Den Messbereich der Vortex Durchflussmessung gibt Wittmann mit 1,3 bis 20 oder 2 bis 40 Litern pro Minute an bei einer Messgenauigkeit von 1,5 Prozent vom Maximalwert. Die im Durchflussregler eingebauten Handregulierventile erlauben laut Anbieter die genaue Anpassung der Durchflussmenge und die Steuereinheit ermöglicht demzufolge die Definition eines Toleranzwerts, dessen Status entweder über einen einfachen, potenzialfreien Alarmkontakt an die Steuerung der Spritzgießmaschine weitergegeben wird, oder über eine optional erhältliche Schnittstelle (P2-Protokoll, 20mA Hardware). So sei eine gezielte elektronische Überwachung und Auswertung der Durchflussparameter sichergestellt. Bei Unterschreiten bzw. Überschreiten des voreingestellten Toleranzwerts wird auf Wunsch der Alarm von der Steuereinheit ausgegeben, die platzsparend direkt am Durchflussregler angebracht werden könne. Zur Standardausstattung gehören desweiteren ein 7-Segment Display mit Soll- und Istwert-Anzeige. Optional ist für den WFC-Nachrüstsatz neben der o.g. Schnittstelle auch ein eigenes Netzteil erhältlich, das es ermöglicht, das System auch als Stand-Alone-Lösung einzusetzen. Die nachrüstbare Durchflusskontrolle ist den abschließenden Angaben zufolge sehr einfach zu handhaben und die Montage kann demnach problemlos auch vom Personal der Kunden selbst durchgeführt werden. Weitere Informationen: www.wittmann-group.com |
Wittmann Kunststoffgeräte GmbH, Wien, Österreich
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