| 11.09.2026, 10:13 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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TotalEnergies übernimmt die bislang von Plastic Energy gehaltenen 35 Prozent an der chemischen Recyclinganlage für Kunststoffabfälle in Grandpuits im französischen Département Seine-et-Marne. Der Energiekonzern, der zuvor 65 Prozent der Anteile hielt, wird damit alleiniger Eigentümer der Anlage. Die Transaktion erfolgt im Zuge einer Neuordnung der Eigentümerstruktur von Plastic Energy. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht genannt. Die Anlage nahm im März 2026 den Betrieb auf und kann jährlich bis zu 15.000 Tonnen Kunststoffabfälle verarbeiten. Eingesetzt werden vor allem schwer mechanisch recycelbare Abfälle aus französischen Haushalten, darunter Material aus der getrennten Wertstoffsammlung. Diese Stoffströme wurden bislang überwiegend deponiert oder verbrannt. In Grandpuits werden die Kunststoffabfälle durch Pyrolyse bei hohen Temperaturen und unter Ausschluss von Sauerstoff in ein synthetisches Öl umgewandelt. Dieses dient in petrochemischen Prozessen als zirkulärer Rohstoff und ersetzt anteilig fossile Einsatzstoffe. Nach Angaben von TotalEnergies lassen sich daraus Rezyklatkunststoffe mit Eigenschaften auf Neuware-Niveau herstellen, die auch für Anwendungen mit hohen Qualitäts- und Zulassungsanforderungen vorgesehen sind, darunter Lebensmittelverpackungen und Medizinprodukte. Die langfristige Versorgung der Anlage mit Kunststoffabfällen soll über Vereinbarungen abgesichert werden, die TotalEnergies 2023 mit den französischen Unternehmen Citeo und Paprec geschlossen hatte. Weitere Informationen: totalenergies.com |
TotalEnergies, Paris, Frankreich
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