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19.10.2012, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Russland: Sibur erweitert Produktionskapazitäten für Polyolefine

Die russische Chemieholding Sibur modernisiert und erweitert die Kapazitäten ihres Tochterunternehmens TomskNefteKhim (TNKh) zur Produktion von Polymeren.

In einer Pressemitteilung informiert Sibur über den Beginn der entsprechenden Arbeiten am TNKh-Standort im sibirischen Tomsk. Geplant ist demnach der Ausbau der Jahreskapazität für die Polypropylen-Herstellung (PP) von derzeit rund 130.000 Tonnen auf 140.000 Tonnen sowie für die Produktion von Polyethylen (PE-HD) von derzeit 230.000 Tonnen auf 270.000 Tonnen.

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Projektiert wird die Modernisierung und Erweiterung der Anlagen von der russischen PlastPolimer und der italienischen Tecnimont. Bei der Polyethylen-Produktion soll künftig eine moderne Technologie der deutschen Basell Polyolefine zum Einsatz kommen. Über den Zeitplan der Modernisierungsprojekte und die Höhe der damit verbundenen Investitionen macht Sibur in ihrer Pressemitteilung keine Angaben.

Früheren Meldungen zufolge plant Sibur langfristig den Ausbau der Kapazitäten von TNKh zur Produktion von Polypropylen auf 150.000-200.000 Tonnen und von Polyethylen auf 300.000-350.000 Tonnen im Jahr. Vorgesehen ist in Tomsk zudem die Errichtung eines neuen Werks für BOPP-Folien mit einer Jahreskapazität von bis zu 38.000 Tonnen.

In ihrer aktuellen Pressemitteilung beziffert Sibur den Jahresverbrauch von Polypropylen (PP) in Russland auf insgesamt rund 800.000 Tonnen, während die landesweiten Produktionskapazitäten bei etwa 680.000 Tonnen im Jahr liegen. Anders ist die Situation demnach bei PE-HD, hier beläuft sich der Gesamtverbauch in Russland auf jährlich 560.000 Tonnen bei einer Jahresproduktion von 630.000 Tonnen.

Weitere Informationen:
www.sibur.ru, www.sibur.ru/tn
www.lyondellbasell.com/Muenchsmuenster

Quelle: nov-ost.info

Chemie- und Kunststoffbranche, Russland

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