| 17.07.2020, 13:51 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Seit Juli 2020 ist das SKZ offiziell als geeignete Prüfstelle für den "Prüfgrundsatz für Corona Sars-Cov-2 Pandemie Atemschutzmasken Rev. 2 – 02.06.2020" durch die Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik - ZLS anerkannt. Seit Beginn der Corona-Pandemie besteht ein hoher Bedarf an persönlicher Schutzausrüstung (PSA), wie beispielsweise Atemschutzmasken. Sogenannte partikelfiltrierende Halbmasken (FFP) sind ein wirksames Mittel, um die Infektionsgefahr mit Covid-19 zu reduzieren, da die Viren im Wesentlichen über eine Tröpfcheninfektion übertragen werden. Die Engpässe gerade zu Beginn der Pandemie führten jedoch dazu, dass Millionen fehlerhafter und somit ungeeigneter Schutzmasken auf den Markt gelangt sind. In diesem Zusammenhang bietet das akkreditierte Prüflabor des SKZ seine Hilfe an, um fehlerhafte bzw. ungeeignete Masken zu erkennen und verfügt bereits seit Mai 2020 über einen Automaten zur Prüfung von Atemschutzmasken (FFP 1, FFP 2 und FFP 3). Mit Hilfe dessen können wichtige Prüfungen aus einem reduzierten Prüfprogramm abgedeckt werden. So kann beispielsweise die Partikeldurchlässigkeit der Masken mit einem Paraffinölnebel, einem sogenannten Paraffin-Aerosol, geprüft werden. Durch Zerstäuben von Paraffinöl wird ein Aerosol von Paraffinöltröpfchen mit einer definierten Partikelgrößenverteilung erzeugt. Die Konzentration des Aerosols wird vor und nach dem zu prüfenden Filter gemessen. Je geringer die Durchlässigkeit der Filtermasken, desto höher ist ihre Schutzwirkung. Seit Juli 2020 ist das Prüflabor des SKZ nun auch offiziell als geeignete Prüfstelle für den "Prüfgrundsatz für Corona Sars-Cov-2 Pandemie Atemschutzmasken Rev. 2 – 02.06.2020" durch die Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik ZLS anerkannt und gelistet (www.zls-muenchen.de/Corona/Atemschutzmasken/index.htm). Weiterhin unterstützt das Prüflabor des SKZ auch Kunden bei Anfragen zur Prüfung von diverser persönlicher Schutzausrüstung, wie beispielsweise Handschuhen, Kitteln oder Visieren als Gesichtsschutz. Das unabhängige, neutrale und nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierte Prüflabor des SKZ testet Kunststoffprodukte nach über 1.000 Normen und technischen Regelwerken. Diese Prüfaktivitäten gehen meist Hand in Hand mit den Maßnahmen zur Güte- und Qualitätssicherung, welche durch die nach DIN EN ISO/IEC 17020 akkreditierte Inspektionsstelle des Typs A initiiert werden. Überdies ist die Produktzertifizierungsstelle des SKZ nach der Norm DIN EN ISO/IEC 17065 akkreditiert und hat damit weitreichende Kompetenzen als Konformitätsbewertungsstelle nachgewiesen. Weitere Informationen: www.skz.de |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
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