| 01.02.2011, 11:44 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Produktionskapazität bioabbaubarer Kunststoffe steigt um 60.000 t/a Die BASF SE hat am Standort Ludwigshafen die Anlagenerweiterung zur Produktion des biologisch abbaubaren Kunststoffs Ecoflex® in Betrieb genommen. Mit dem Ausbau eines bestehenden Produktionsbetriebs im Werksteil Süd steigert sich die Kapazität für Ecoflex von bislang 14.000 auf nun 74.000 Tonnen pro Jahr. Zugleich erhöht sich auch die Produktionskapazität für die Compoundierung von Ecovio®, einer Weiterentwicklung von Ecoflex. „Wir sind mit unserem bioabbaubaren Polyester Ecoflex und dem innovativen Ecovio bereits erfolgreich im Markt vertreten. Mit den größeren Produktionskapazitäten werden wir unsere Position erheblich ausbauen“, sagt Dr. Wolfgang Hapke, Leiter des Unternehmensbereichs Performance Polymers der BASF. „Außerdem können wir so noch gezielter den Ansprüchen unserer Kunden gerecht werden.“ Ecoflex ist ein Kunststoff, der Eigenschaften des klassischen Polyethylen aufweist, jedoch unter industriellen Kompostierbedingungen gemäß DIN EN 13432 vollständig biologisch abbaubar ist. Ecovio, ein Veredlungsprodukt von Ecoflex und ebenfalls bioabbaubar, besteht zu bis zu 75 % aus nachwachsenden Rohstoffen. Typische Anwendungen sind Tragetaschen, Biomüllbeutel, Folien zum Abdecken von Pflanzen sowie Lebensmittelverpackungen. Zu den neuesten Weiterentwicklungen gehört Ecovio FS Paper, das dazu dient, Papierbecher und Kartonagen mit bioabbaubaren wasserfesten Innenbeschichtungen auszustatten. Signifikantes Marktwachstum für bioabbaubare Kunststoffe bis 2020 erwartet Mit den beiden Polymer-Werkstoffen Ecovio und Ecoflex zählt sich die BASF bereits heute zu den weltweit führenden Anbietern von biobasierten und bioabbaubaren Kunststoffen. Beide Eigenschaften sind im globalen Wettbewerb der Werkstoffe zunehmend gefragt: Weltweit wächst der Markt für bioabbaubare und biobasierte Kunststoffe zurzeit um mehr als 20 % pro Jahr. |
BASF SE, Ludwigshafen
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