| 01.02.2016, 13:38 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
|
|
Seit 25 Jahren ist das duale Entsorgungssystem in Deutschland eine weltweit einmalige Erfolgsgeschichte. Hohe Recyclingquoten bei gleichzeitig immer geringeren Kosten für die Verbraucher hat es zum Vorbild für viele Staaten gemacht. Die Produktverantwortung der Industrie mit einem freien Wettbewerb sind dabei wesentliche Faktoren. Am letzen Freitag hat sich der Bundesrat im Rahmen des Wertstoffgesetzes für die Abschaffung dieses Erfolgsmodells ausgesprochen und eine Verstaatlichung der Entsorgungssysteme gefordert. Die Mehrheit der Bundesländer hat sich damit den wirtschaftlichen Interessen einzelner Kommunen gebeugt, auf Kosten einer sinnvollen Weiterentwicklung des jetzigen privatwirtschaftlichen Systems. Eine Verstaatlichung wird aus Sicht von Experten die Gebühren verdoppeln und das Recycling vielfach durch Müllverbrennung in den Anlagen der Kommunen ersetzen. "Mit diesem Votum des Bundesrates wird nicht nur der Bürger erheblich mehr zahlen, auch die positiven Beiträge des jetzigen Systems zum Klimaschutz werden sich negativ entwickeln", so IK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Bruder. "Die Bundesregierung muss deshalb an ihrem Vorhaben festhalten, die privatwirtschaftlichen Entsorgungssysteme in das geplante Wertstoffgesetz zu integrieren, im Sinne der Verbraucher und der Umwelt." Weitere Informationen: kunststoffverpackungen.de |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
» insgesamt 248 News über "IK" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Polytives: Erweiterung des Prozessspielraums bei PMMA-Compounds
ifo: Geschäftsklimaindex im März gesunken
Argus Additive Plastics: Gründer Helmut Hirsch übergibt an die nächste Generation
GKV: Kunststoffverarbeiter melden flächendeckende Preisaufschläge und Force-Majeure-Erklärungen
Meist gelesen, 10 Tage
GKV: Kunststoffverarbeiter melden flächendeckende Preisaufschläge und Force-Majeure-Erklärungen
Alpla: Ersten Produktionsstandort auf den Philippinen eröffnet
Craemer: Neue Windenergieanlage für Spritzgießwerk
Argus Additive Plastics: Gründer Helmut Hirsch übergibt an die nächste Generation
Lanxess: Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis in 2025 - Abbau von 550 Stellen in Planung
Meist gelesen, 30 Tage
BASF: Weltweite Preiserhöhungen für Kunststoffadditive
Herbold Meckesheim: Zweite PET-Waschanlage für Doğa PET erweitert Recyclingkapazität
Engel: Neue Groß-Spritzgießmaschine für Bauteile über 2,5 Quadratmeter
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|