| 15.07.2011, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das ungarische Chemieunternehmen BorsodChem, Tochter der chinesischen Wanhua Group, hat zu Wochenbeginn die Testproduktion in ihrem neuen TDI-Werk in Kazincbarcika gestartet (Siehe auch plasticker-News vom 23.5.2011). Wie das Unternehmen mitteilt, sind für die Testproduktion zwei Monate eingeplant. Die Produktionskapazität der neuen Anlage liegt bei 160.000 t/a und kann entsprechend der Nachfrage auf 200.000 t/a gesteigert werden. Die Gesamtkapazität von BorsodChem für TDI (Toluoldiisocyanat) steigt damit auf 250.000-290.000 Tonnen. Wegen der derzeit niedrigen TDI-Preise ist jedoch nicht so bald mit dem Erreichen der maximalen Kapazität zu rechnen. Für die kommenden Monate plant BorsodChem außerdem die Modernisierung ihrer MDI-2-Anlage. Hierzu soll die Anlage planmäßig ab 22. Juli außer Betrieb genommen werden. Ziel ist eine Erhöhung der Produktionskapazität für MDI (Methylendiphenyldiisocanat) von 150.000 t/a auf 240.000 t/a sowie eine Verbesserung von Produktqualität, Anlagenverfügbarkeit und Lieferstabilität. Zusammen mit der Kapazität von 800.000 t/a bei der Schwestergesellschaft Yantai Wanhua Polyurethanes wird die Wanhua-Gruppe dadurch zum drittgrößten MDI-Produzenten aufsteigen. Sowohl TDI als auch MDI sind wichtige Grundstoffe für die Produktion von Polyurethan-Kunststoffen. Weitere Informationen: borsodchem-group.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Ungarn
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