| 13.02.2007 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
|
Die Kunststoffindustrie zählt in Deutschland und speziell in NRW zu den Leitbranchen, sie ist Träger und Treiber von Innovationen auf dem Gebiet der Werkstoffe, Produktionsprozesse und Produkte für nahezu alle Lebensbereiche. Die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wird jedoch nur dann erhalten und ausgebaut, wenn dauerhaft genügend qualifizierte Beschäftigte und vor allem qualifizierter und engagierter Nachwuchs gewonnen werden können. Doch gerade in gewerblich-technischen Berufen ist es für viele Unternehmen der Kunststoffindustrie schwierig, geeignete Auszubildende zu finden: Das Interesse an technischen Berufen ist zurückgegangen, die Qualifikation der Bewerberinnen und Bewerber lässt häufig zu wünschen übrig. Zur Vermeidung der drohenden Fachkräftelücke gilt es außerdem, die zu hohen Abbrecherquoten zu senken und qualifizierte Nachwuchskräfte in den Unternehmen zu halten. Das Land NRW sieht es als wichtige Aufgabe an, die Branche bei der Lösung der beschriebenen Probleme zu unterstützen. Deshalb wurde aus der Initiative „kunststoffland NRW“ heraus das Projekt „EduPlast – Ausbildung in der Kunststoffindustrie NRW“ gestartet. Was bietet EduPlast? Einem professionellen betrieblichen Ausbildungsmanagement und einer strategischen Ausbildungsarbeit setzen die knappen Ressourcen gerade in kleinen und mittleren Unternehmen der Kunststoffindustrie häufig Grenzen. Genau hier möchte EduPlast ansetzen und praxisnahe und handhabbare Unterstützung bieten. Gemeinsam mit Geschäftsführung und Ausbildungsverantwortlichen, Azubis und Betriebsräten sollen passgenaue betriebliche Konzepte erarbeitet und pilothaft umgesetzt werden. Folgende Themenfelder mit konkreten Maßnahmen sind vorgesehen: Unterstützung von Unternehmen ...bei der Gewinnung und Auswahl von Auszubildenden durch • Praxisparcours Kunststoff • Direktansprache von Eltern und Lehrer/innen • Kunststoffspezifische Kompetenzchecks und Eignungstests ...bei der Gestaltung der betrieblichen Ausbildung durch • Leitfäden für Praktika • Modelle für Verbundausbildung / Externem Ausbildungsmanagement • Patenschaftsprogramme zur Bindung von Auszubildenden Mitmachen lohnt sich! Betriebsnahe Lösungen sind der Weg zum Erfolg. Die am Projekt bzw. – je nach Interessenslage und zeitlichen/personellen Möglichkeiten – an einzelnen konkreten Maßnahmen mitwirkenden Unternehmen können eigene Vorstellungen einbringen und die genannten Maßnahmen / Instrumente mit Unterstützung erfahrener Beraterinnen und Berater umsetzen. Aktive Teilnahme bedeutet also Wissensvorsprung! Die Teilnahme am Projekt lohnt sich aber auch in finanzieller Hinsicht. Denn: EduPlast wird mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes NRW gefördert. Die Unternehmen bringen ihren Anteil durch den eigenen Personal- und Zeiteinsatz ein – darüber hinaus entstehen keine weiteren Kosten. EduPlast ist ein Gemeinschaftsprojekt der Technologiezentrum Siegen GmbH, des Kunststoff-Instituts Lüdenscheid und der Matrix GmbH & Co. KG, Düsseldorf. Eine enge Anbindung an die Aktivitäten von „kunststoffland NRW e.V.“ ist gewährleistet. Programm zu Informationsveranstaltungen des Projektes „EduPlast“ (pdf) Weitere Informationen: Technologiezentrum Siegen GmbH Sabine Bechheim Birlenbacher Straße 18 57078 Siegen Telefon: 0271-30390530 bechheim@tz-siegen.de Kunststoff-Institut Lüdenscheid Torsten Urban Karolinenstr. 8 58507 Lüdenscheid Telefon: 02351-1064-450 urban@kunststoff-institut.de Matrix GmbH & Co. KG Andrea Schattberg Am Falder 4 40589 Düsseldorf Telefon: 0211-75707-23 schattberg@matrix-gmbh.de |
Technologiezentrum Siegen GmbH + Kunststoff-Institut Lüdenscheid + Matrix GmbH & Co. KG, Siegen + Lüdenscheid + Düsseldorf
» insgesamt 1 News über "EduPlast" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Evonik: Neue Dividendenpolitik, Prognose 2025 erreicht
Plastics Recyclers Europe: Bestandsaufnahme von Kunststoffrecycling-Technologien in Europa
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Meist gelesen, 10 Tage
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Plastics Recyclers Europe: Bestandsaufnahme von Kunststoffrecycling-Technologien in Europa
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Wittmann Battenfeld Deutschland: Staatspreis für Ausbildungsleistung
Meist gelesen, 30 Tage
Ceresana: Slight market recovery for plastic pipes in Europe expected from 2026
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Kuteno 2026 + KPA Bad Salzuflen 2026: Hoher Buchungsstand und wachsendes Ausstellerfeld
Domo Chemicals Deutschland: Anlagen gehen in den Notbetrieb
Aequita: Acquisition of Sabic’s European Olefins and Polyolefins Business
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|