| 27.07.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Nach Informationen von EuCIA wurden in Indien und der Türkei kürzlich Antidumping-Zölle gegen Glasfaser aus China verhängt. Abhängig vom Produkt sollen in Indien Strafzölle von bis zu 40.86% erhoben werden. In der Türkei seien es 38%, hinzu kämen die bereits bestehenden Importzölle von 7%. Als Resultat dieser Entwicklung, die durch Glasfaserhersteller initiiert worden ist, befürchtet EuCIA als Repräsentant der Europäischen Composites Industrie ernsthafte Auswirkungen auf die weltweite Composites Industrie. Es sei bereits jetzt eine große Unsicherheit spürbar. Ob es auch in Europa zu einer ähnlichen Entscheidung kommen werde, sei bisher noch offen und unvorhersehbar, teilt der Verband mit. Bedingt durch den intensiven Druck der europäischen Industrie und die zu erwartenden negativen Folgen für den Composites-Markt habe es bislang noch keine Entscheidung der verantwortlichen EU-Gremien gegeben. Die Aktionen von EuCIA konzentrieren sich derzeit auf der nationaler Ebene, indem mit Regierungsvertretern gesprochen werde und die Industrievertreter in den Mitgliedstaaten aufgerufen sei, sich gegen entsprechende Maßnahmen der EU auszusprechen. Eine geschätzte Zahl von 10.000 Unternehmen und 150.000 Mitarbeitern werde durch Einfuhrzölle auf Glasfaser-Produkte wirtschaftlich ernsthaft betroffen. EuCIA fordert die Unternehmen der Branche auf, sich an die nationalen Composites-Verbände oder direkt an EuCIA zu wenden. Weitere Informationen: www.eucia.org |
European Composites Industry Association, Brüssel, Belgien
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