| 22.05.2012, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die polnische Kunststoffindustrie will mit der Gründung eines Einkaufsverbunds steigenden Energiekosten begegnen. Medienberichten zufolge haben sich in den vergangenen zwei Monaten auf Initiative des Warschauer Fachverlags Business Image etwa 90 Unternehmen aus der Kunststoffverarbeitung zu dem Verbund Polimerowa Energia zusammengeschlossen. Zu den Mitgliedern gehören den Angaben zufolge u.a. CEDO, Cell-Fast, Curver Poland, Decora, Ergis Eurofilms, Eurocast, Gamrat, Inco, GTX Hanex Plastic, Heinz Plastics Polska, Jelenia Plast, Paccor Packaging Poland, RPC Polska, Plast-Box, Pollena, Radpol, Stella Pack, Superfos Poland, Technicolor Polska und WIP. Der Stromverbrauch der in dem Verbund zusammengeschlossenen Unternehmen belief sich im vergangenen Jahr auf insgesamt mehr als 700 GWh, für das laufende und das kommende Jahr wird ein weiterer Anstieg des Bedarfs um 10% bzw. 8% erwartet. Wie Waldemar Sobański, Geschäftsführer von Polimerowa Energia, erläutert, rechnen die Firmen durch den Zusammenschluss nun mit günstigeren Einkaufspreisen am Energiemarkt und in der Folge mit einer Verbesserung ihrer finanziellen Situation. Die ersten Auktionen für Stromlieferungen im kommenden Jahr sind im Juni geplant. Den aktuellen Meldungen zufolge führt Polimerowa Energia bereits erste Sondierungsgespräche mit den Energieversorgern. Weitere Informationen: eplastics.pl Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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