| 08.02.2013, 06:09 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der dänische Spielwarenproduzent Lego will 380 Arbeitsplätze in seinem Werk im dänischen Billund streichen und Produktion sowie Verpackung an seine ausländischen Produktionsstandorte, darunter nach Ungarn, verlagern. Wie das Unternehmen mitteilte, soll die Umstellung in den kommenden zweieinhalb Jahren vollzogen werden. Das Ziel der Maßnahme sei, die Produktion näher an den Absatzmärkten anzusiedeln. Damit kommt den Werken im tschechischen Kladno und in Ungarn eine größere Bedeutung im europäischen Vertrieb zu, während sich der mexikanische Produktionsstandort auf die Märkte in Nordamerika konzentrieren wird. Ihr ungarisches Werk betreibt Lego in der Stadt Nyíregyháza im Nordosten des Landes, wo das Unternehmen bis 2014 und für etwa 125 Mio. EUR einen eigenen Werkkomplex mit einer Fläche von ca. 80.000 m² errichten will. Die ungarische Tochtergesellschaft Lego Manufacturing Kft belegte im Jahr 2011 mit 1.160 Mitarbeitern den dritten Platz der wichtigsten Arbeitgeber in der nordostungarischen Region. Nach Eröffnung des neuen Werks soll die Zahl der Beschäftigten auf 2.600 bis 3.200 steigen. Den Plänen zufolge soll 2013 die Errichtung des Verpackungswerks beginnen, ein Jahr später will man mit dem Bau des Spritzgusswerks beginen. Im September 2015 schließlich soll die gesamte Produktion an den neuen Standort verlegt und die Kapazitäten voraussichtlich um 30% erhöht werden. Das jetzige Werk in Nyíregyháza wird von Lego gemietet, der Mietvertrag läuft jedoch 2015 aus. Derzeit werden an dem insgesamt 38.000 m² großen ungarischen Standort etwa 8,9 Mrd. Lego-Steine pro Jahr produziert, davon 650 Mio. der Sorte Duplo, die ausschließlich in Nyíregyháza hergestellt werden. Lego betreibt fünf Werke weltweit, zwei davon in Dänemark. Am Standort in Billund werden 3.500 Mitarbeiter beschäftigt, insgesamt arbeiten 11.000 Menschen für den Spielwarenhersteller. Weitere Informationen: www.lego.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Dänemark
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