| 25.10.2013, 06:11 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der polnische Kunststoffverarbeiter Ergis Eurofilms schafft eine weitere Produktionslinie zur Herstellung mehrlagiger PE-Stretchfolie mit Nanoschichten an. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde ein entsprechender Liefervertrag mit der deutschen Windmoeller & Hoelscher unterzeichnet. Die Anlage im Wert von rund 18 Mio. PLN (4,3 Mio. EUR) wird im Werk Oława installiert und soll im ersten Quartal 2014 in Betrieb genommen werden. Die auf der neuen Linie produzierten nanoERGIS-Folien werden bei einer Dicke von nur 12 Mikrometern eine Dehnung von 250-300% erlauben. Dies erlaubt den Nutzern deutliche Einsparungen, da sie im Vergleich zu bisher üblichen Stretchfolien den Folienverbrauch um fast 50% senken können. Ergis Eurofilms verfügt in Oława bereits über eine Produktionsanlage für 33-lagige Folien mit Nanoschichten, nach Unternehmensangaben handelt es sich dabei um die modernste ihrer Art in Europa. Ergis Eurofilms ist an der Börse Warschau notiert. Für das erste Halbjahr 2013 berichtete das Unternehmen einen Umsatzanstieg um 8,4% auf 338,4 Mio. PLN (80,3 Mio. EUR). Operativ legte Ergis um 147,7% auf 12,4 Mio. PLN (2,9 Mio. EUR) zu, netto musste sie allerdings einen Gewinnrückgang um 39% auf 1,5 Mio. PLN (357.000 EUR) hinnehmen. Grund waren negative Wechselkurseffekte und sonstige Finanzierungskosten. Weitere Informationen: ergis.eu, www.wh.group Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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