| 14.04.2014, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Spezialchemie-Konzern LANXESS AG erhöht die Preise für Ethylen-Vinylacetat-Synthesekautschuke (EVM). Die Erhöhung tritt zum 15. April 2014 für die Regionen EMEA, LATAM, APAC und GC, sowie zum 21. April für die Region NAFTA in Kraft. Wie die Business Unit High Performance Elastomers bekannt gibt, beträgt die Preissteigerung bei den Produkten Levapren/Levamelt und Baymod L (EVM) bis zu 250 Euro bzw. 350 US Dollar pro Tonne. Die Anpassung erfolgt aufgrund den Angaben zufolge allgemein gestiegener Herstellkosten. Die öl-, ozon- und alterungsresistenten Levapren-Kautschuke kommen zum Beispiel im Motorraum von Fahrzeugen zum Einsatz. Hier sorgt das wasser- und sauerstoffundurchlässige sowie UV-beständige Levapren laut Anbieter dafür, dass Kabelisolierungen, Schläuche, Dichtungen und weitere Gummiteile trotz Hitze und aggressiver Flüssigkeiten dicht halten. Levapren ist in ultraleichten und dennoch hoch-elastischen Schuhsohlen ebenso zu finden wie in transparenten Faltenbälgen und robusten Profilen. Außerdem können aus EVM gefertigte schwer entflammbare Bodenbeläge und Kabelummantelungen im Brandfalle Leben schützen. Levamelt-Adhesives bewähren sich nicht nur in wiederablösbaren Aufklebern oder Folien, die neue Automobile auf dem Weg zum Händler schützen. Sie können auch Gebäudeverschalungen aus Blech bis zur Montage vor Kratzern bewahren. Weitere Anwendungsbereiche, in denen Levamelt-Produkte eingesetzt werden können, sind Hotmelts, die dank EVM mit einstellbaren, höheren Glasübergangstemperaturen ein breiteres Servicetemperaturintervall aufweisen, oder Aufkleber, die sich nach ihrem Einsatz nicht nur rückstandsfrei ablösen, sondern mehrere Dutzend Mal wieder einsetzen lassen. Weitere Informationen: lanxess.com |
LANXESS AG, Köln
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