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27.06.2014, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau: Strategische Partnerschaft mit Toyota

Das Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau (AZL) gibt den Ausbau seiner strategischen Partnerschaft mit dem Automobilhersteller Toyota bekannt. Vertreter der AZL Aachen GmbH und Toyota Motor Europe NV/SA haben den 5-jährigen Vertrag über eine Premium-Partnerschaft mit sofortiger Wirkung unterschrieben. Der Fokus dieser Kooperation liegt insbesondere im Bereich der Identifizierung und Entwicklung von Produktionssystemen und Qualitätssicherungsmethoden, die zur Großserienfertigung von Automobil-Leichtbaukomponenten erforderlich sind.

Toyota war im Frühjahr 2013 bereits eines von 33 Gründungsmitgliedern gewesen, die die Kompetenzen des AZL zur kooperativen Entwicklung von Leichtbauproduktionstechnologien zwischen akademischer Forschung und Industrie genutzt haben (siehe auch plasticker-News vom 18.03.2013). Um die bereits erfolgreiche, mehrjährige Zusammenarbeit mit dem internationalen Forschungsnetzwerk des AZL zu intensivieren, haben sich die Vertreter des Automobilkonzerns Toyota nun entschlossen, Premium-Partner des AZL zu werden.

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Dr. Kai Fischer, Geschäftsführer der AZL Aachen GmbH, erklärt: „Als Dienstleister der Leichtbauproduktionstechnik bieten wir unseren Partnern ganzheitliche Lösungen entlang der gesamten Composites-Wertschöpfungskette, die die Bereiche Material-, Prozess-, Maschinen- und Produktionssystementwicklung umschliessen. Gemeinsam erarbeiten wir zukünftige Technologien für die Leichtbauproduktion. Im Rahmen der Premium-Partnerschaft profitiert Toyota massgeblich von der interdisziplinären Zusammenarbeit unterschiedlicher Branchen, durch die wir gewährleisten, dass zukünftige Herausforderungen hinsichtlich Verschnittminimierung, Prozessfähigkeit, Qualitätssicherung und Produktionsplanung gemeistert werden können.“

Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit gilt der Verbesserung der Material- und Energieeffizienz bei der Großserienfertigung von Leichtbauteilen, besonders im Hinblick auf die gesamte Composite-Lieferkette. Gerade bei sehr hohen Stückzahlen in der Automobilproduktion, wie beim Automobilhersteller Toyota, der 2013 insgesamt fast 10 Millionen Fahrzeuge abgesetzt hat, ist die stetige Optimierung automatisierter Produktionsprozesse wichtig.

Über das AZL
Das Leichtbau-Kompetenznetzwerk des “Aachener Zentrums für Integrativen Leichtbau” (AZL) der RWTH Aachen verweist auf sein bedeutendes Know-how in Forschung und Entwicklung. Zielsetzung des AZL ist es, in Kooperation mit der Industrie automatisierte Herstellung von last- und kostenoptimierten Leichtbauteilen für diverse Industrien und Anwendungsbereiche zu entwickeln, die für die Großserienproduktion geeignet sind, sowie für vielfältige Prozessketten in Verbundwerkstoff- und Multi-Material-Design. Dies erfolgt in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Materialwissenschaft und Fertigungstechnik.

Das AZL der RWTH übernimmt hierbei die Lehrtätigkeiten sowie die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit Zugriff auf moderne full-scale Maschinen- und Automatisierungstechnik. Das Angebot der AZL Aachen GmbH, als Dienstleister im Bereich der Leichtbauproduktionstechnik, umfasst die Bereiche Engineering, Beratung & Projektmanagement, Networking und Personalmarketing.

Weitere Informationen: www.azl.rwth-aachen.de, www.toyota.de

AZL Aachen GmbH, Aachen

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