| 06.07.2016, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() LANXESS unterstützt seine Kunden bei der Bauteilentwicklung mit umfangreichem Material-, Berechnungs- und Verfahrens-Know-how. Beim Walzenträger für eine Küchenmaschine wurde durch Simulation der Werkzeugfüllung das richtige Angusskonzept ermittelt, um Bindenähte und Lufteinschlüsse zu vermeiden und den Verzug zu minimieren. Foto: LANXESS AG Eine Küchenmaschine vereint in sich zahlreiche Funktionen und kann zum Beispiel mahlen, zerkleinern, vermischen, schlagen, rühren und kneten. Der Walzenträger ist deshalb ein komplexes Bauteil, das zahlreiche Aufnahmen, Befestigungspunkte und Führungen aufweist und an vielen Stellen mit Rippen verstärkt ist. "Dank der Fließfähigkeit unseres Blends gelang es, das filigrane Bauteil in Wanddicken von 1,2 bis 3 Millimeter umzusetzen", so Klöpper. Der Werkstoff ist den Angaben zufolge um rund 40 Prozent fließfähiger als ein vergleichbares, ebenfalls mit 30 Prozent Glasfasern verstärktes Standard-Blend aus PBT und PC. Die mechanischen Eigenschaften liegen demnach auf ähnlich hohem Niveau. Der Zugmodul betrage zum Beispiel 7.500 MPa und die Bruchspannung erreiche fast 100 MPa. Die hohe Steifigkeit und die gegenüber dem Standardmaterial sogar noch höhere Schlagzähigkeit sorgen laut Lanxess dafür, dass der Walzenträger den mechanischen Anforderungen im Einsatz gut gewachsen sei. "Dazu trägt bei, dass sich die Glasfasern des Compounds auch in Bauteilbereichen mit dünner Wanddicke sehr gleichmäßig verteilen", erläutert Klöpper. Die Dichte des Blends ist laut Lanxess um rund 2,5 Prozent geringer als bei vergleichbaren Standard-PBT-Typen, was einen reduzierten Materialverbrauch zur Folge habe. Als weiterer Pluspunkt des Compounds gelte die gute Oberfläche der aus ihm gefertigten Teile. Lanxess hat den Hersteller der Küchenmaschine bei der Entwicklung des Walzenträgers mit verschiedenen Serviceleistungen unterstützt. Klöpper: "Im Fall des Walzenträgers haben wir beispielsweise die Werkzeugfüllung simuliert. Ziel war, das richtige Angusskonzept zu ermitteln, um zum Beispiel Bindenähte und Lufteinschlüsse zu vermeiden und den Verzug zu minimieren. Darüber hinaus halfen Experten von Lanxess bei der Auswahl des Materials und mit Berechnungen zum mechanischen Verhalten des Bauteils." Weitere Informationen: lanxess.com |
Lanxess AG, Köln
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