| 10.10.2016, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
|
|
Der polnische Chemiekonzern Grupa Azoty wird sich an der Finanzierung des geplanten Propylenwerks seiner Tochter Grupa Azoty Police in Police bei Szczecin beteiligen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am 4. Oktober zwischen beiden Unternehmen unterzeichnen. Die Anlage soll künftig jährlich 400.000 Tonnen Propylen im PDH-Verfahren (Propan-Dehydrierung) herstellen. Für den Bau wurde die Projektgesellschaft PDH Polska gegründet. Die Kosten für den Bau der Anlage wurden bislang mit 1,7 Mrd. PLN (409 Mio. Euro) angegeben, was es zum größten Investitionsprojekt in der Geschichte von Grupa Azoty machte. Aktuell geht der Konzern jedoch bereits von Kosten von 2,69 Mrd. PLN (625 Mio. Euro) aus. Die neue Zahl ist nach Angaben von Grupa Azoty Police das Ergebnis einer Überprüfung der Kosten und beinhaltet neben den Investitionskosten auch eine Kapitalreserve, die Finanzierungskosten während der Bauphase, eine Reserve für den Schuldendienst sowie die Kosten von PDH Polska während der Bauzeit. Die Finanzierung soll als Projektfinanzierung mit 30% Eigen- und 70% Fremdkapital gestaltet werden. Eine weitere Präzisierung der Kostenschätzung ist nach Abschluss der Vorplanung (FEED) geplant, mit der im Juni Technip und Maire Tecnimont beauftragt worden waren. Weitere Informationen: grupaazoty.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Meist gelesen, 10 Tage
Meist gelesen, 30 Tage
Kuteno 2026 + KPA Bad Salzuflen 2026: Hoher Buchungsstand und wachsendes Ausstellerfeld
Treofan: Folienhersteller findet Investor - Umfassende Neuausrichtung eingeleitet
Coperion + Herbold Meckesheim: Stefan Lachenmayer ist neuer Managing Director Recycling
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|