| 08.11.2018, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Der deutsche Chemiekonzern BASF und der chinesische Ölkonzern Sinopec haben eine Absichtserklärung über den Ausbau der Kapazitäten ihres Joint Ventures BASF-YPC unterzeichnet. Laut Pressemitteilung von BASF soll dazu am Standort von BASF-YPC im ostchinesischen Nanjing ein neuer Steamcracker errichtet werden. Dazu wird bis Ende dieses Jahres zunächst eine vorläufige Machbarkeitsstudie erstellt. Den bisherigen Planungen zufolge ist der Bau einer Anlage mit Kapazitäten für die Gewinnung von bis zu 1 Mio. Tonnen Ethylen im Jahr vorgesehen. Der Absichtserklärung zufolge wird das paritätische Joint Venture BASF-YPC 50% der erforderlichen Investitionen übernehmen. Die übrigen 50% trägt die Sinopec-Tochter Yangzi Petrochemical Company (YPC). Zum Investitionsvolumen liegen allerdings noch keine Angaben vor. Der neue Steamcracker soll künftig sowohl BASF-YPC als auch YPC mit Basischemikalien für die weitere Entwicklung ihrer Downstream-Produktportfolios beliefern. Vorgesehen ist dabei auch die Erweiterung der Produktionskapazität an dem bestehenden integrierten Verbundstandort von BASF-YPC in Nanjing. BASF-Vorstandschef Martin Brudermüller erklärte in der Aussendung: "Diese zusätzliche Investition in einen neuen Steamcracker sowie der Ausbau unseres Joint Ventures BASF-YPC in Nanjing unterstreichen die starke Partnerschaft zwischen Sinopec und BASF sowie das Bekenntnis zu unseren Kunden in China." Und Sinopec-Chef Dai Hou-Liang sagte: "Durch die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Sinopec und BASF werden wir hochwertige Chemieprodukte bereitstellen, die die Lebens- und Wohnqualität von Endverbrauchern verbessern können. Unser Ziel ist es, durch den Ausbau der Partnerschaft noch mehr Wert zu schaffen." BASF-YPC wurde im Jahr 2000 gegründet und verfügt in Nanjing mittlerweile über Kapazitäten für jährlich insgesamt rund 3 Mio. Tonnen hochwertiger Chemikalien und Polymere für den chinesischen Markt. Die Investitionen in die Entwicklung des integrierten Petrochemie-Standorts beliefen sich bislang auf 5,2 Mrd. USD. Im Geschäftsjahr 2017 setzte BASF-YPC mit 1.882 Mitarbeitern etwa 21 Mrd. CNY (2,7 Mrd. Euro) um. Der an den Börsen in Frankfurt, London und Zürich notierte Chemiekonzern BASF beschäftigt weltweit rund 115.000 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von über 60 Mrd. Euro. Weitere Informationen: www.basf.com, www.sinopec.com |
BASF-YPC, Nanjing, China
» insgesamt 929 News über "BASF" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Schleich: David Albert übernimmt die Unternehmensführung
OPmobility: Übernahme des Beleuchtungsgeschäfts von Hyundai Mobis
BASF: Sondierungen für mögliche Evonik-Übernahme
TechnoCompound: Deutlicher Ausbau der LGF-Kapazität
BASF: MDI-Investion in Indien auf dem Prüfstand
Feddersen Group: Neue Compounds, KI-gestützte Entwicklung und Lieferkettenkonzepte
Meist gelesen, 10 Tage
Hanser: Verkauf der Fachzeitschrift „Kunststoffe“ an Vogel
Feddersen Group: Neue Compounds, KI-gestützte Entwicklung und Lieferkettenkonzepte
BASF: MDI-Investion in Indien auf dem Prüfstand
BASF: Sondierungen für mögliche Evonik-Übernahme
Engel: Virtueller Assistent übergibt freigegebene Prozessänderungen an die Maschinensteuerung
MW Compounds: Recycling-Compounds und Prozessoptimierung für effizienteren Spritzguss
Meist gelesen, 30 Tage
Dreher: Amis übernimmt insolventen Schneidmühlenhersteller
Krallmann: Übernahme der insolventen KLT Hummel Plastic
Schütz: Mehrheitsbeteiligung an Repack erweitert Rekonditionierungsnetzwerk in Italien
Aumovio: Geschäft für Scheibenwaschanlagen und Reinigungssysteme geht an Certina
Borouge: Roland Janssen übernimmt Leitung von Vertrieb und Marketing
KraussMaffei: Autonome Qualitätsregelung und kompakte Automation für die Spritzgießproduktion
Meist gelesen, 90 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|