| 08.11.2019, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das US-amerikanische Kunststoffunternehmen Kraton verkauft den Geschäftsbereich Cariflex an die südkoreanische Daelim Industrial. Darüber informierte Kraton kürzlich in einer Pressemitteilung. Demnach wird sich das finanzielle Volumen der geplanten Transaktion auf 530 Mio. USD belaufen. Der Abschluss des Verkaufs ist vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden im ersten Quartal des kommenden Jahres vorgesehen. Unter dem Brand Cariflex entwickelt und produziert Kraton bislang Kunststoffe auf der Basis von Polyisopren-Kautschuken. Begründet wird der Verkauf des Bereichs mit der Konzentration auf die Wachstumschancen im Kerngeschäft, zudem wird auf die damit verbundene Stärkung der Bilanz und die Verbesserung des Ertragsprofils verweisen. Über Pläne von Kraton für eine Veräußerung von Cariflex war bereits Anfang dieses Jahres berichtet worden. Kraton-CEO Kevin M. Fogarty erklärte in der aktuellen Aussendung: "Wir freuen uns, mit Daelim eine starke strategische Heimat für Cariflex gefunden zu haben. Daelim ist ein in Korea ansässiges Unternehmen mit einer führenden Marktposition in den Bereichen Petrochemie, Engineering und Bau. Durch die Übernahme von Cariflex erhält Daelim eine ausgezeichnete Möglichkeit, ihre Präsenz am globalen Kunststoffmarkt weiter zu stärken. Wir sind davon überzeugt, dass diese Transaktion mit einem erheblichen Mehrwert für unsere Aktionäre verbunden ist." Kraton gilt als einer der führenden Hersteller von Styrol-Block-Copolymeren (SBC) und anderen Spezialpolymeren. Das im texanischen Houston ansässige Unternehmen berichtet für das Geschäftsjahr 2018 ein bereinigtes EBITDA von 378 Mio. USD und einen Nettogewinn von 67 Mio. USD aus Umsätzen in Höhe von 2,012 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.kraton.com, www.daelim.co.kr |
Kraton Polymers LLC, Houston, Texas, USA
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