| 04.07.2022, 15:46 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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BASF und die Thor GmbH bündeln ihr Know-how im Bereich der halogenfreien Flammschutzmittel, um Kunden eine umfassende Lösung zu bieten, die die Leistung bestimmter Kunststoff-Compounds verbessert und strenge Brandschutzanforderungen erfüllt. Flammschutz gilt als ein wesentliches Element für Kunststoffbauteile oder -komposite, die häufig im Transport- und Bauwesen sowie im Haushalts- oder Industriesektor eingesetzt werden, da eine unbeabsichtigte Hitze- und Flammeneinwirkung zu schweren Schäden führen und Menschenleben gefährden kann. Das weltweit wachsende Nachfrage aus der Bau- und Automobilindustrie in Verbindung mit strengeren Brandschutznormen wird die Nachfrage nach nachhaltigen Flammschutzmitteln erheblich beeinflussen. Wie es in einer gemeinsamen Presseinformation der beiden Unternehmen weiter heißt, arbeiten die Experten der Thor GmbH und BASF aus dem Bereich Kunststoffadditive bereits seit vielen Jahren gemeinsam an der Entwicklung von Lösungen, die die anspruchsvollen Anforderungen an Flammschutzmittel erfüllen. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von Alternativen zu halogenhaltigen Additiven. Beide Unternehmen sind aktive Mitglieder der Phosphorus, Inorganic and Nitrogen Flame Retardants Association („Pinfa“) und arbeiten bei der Entwicklung nachhaltiger Polymersysteme, die einer Entzündung und Brandausbreitung während ihrer Lebensdauer standhalten, eng zusammen. Die kombinierte Expertise im Bereich Flammschutzmittel ermöglicht es, Kunden und Endverbraucher über die synergistischen Vorteile des halogenfreien Flammschutzmittels „Flamestab“ von BASF in Verbindung mit den Phosphonaten der „A Flammit“-Technologie von Thor für Polyolefine – eine in der Regel anspruchsvolle Flammschutzanwendung – zu informieren. „Eine sorgfältige und umfassende Bewertung einer Additivlösung ist unerlässlich, um die Zeit bis zur Markteinführung zu verkürzen. Je genauer unsere Formulierungsvorschläge den Anforderungen der Endverbraucher entsprechen, desto geringer sind die Entwicklungsdauer und Kosten für unsere Kunden. Bei Thor arbeiten wir kontinuierlich an der Verbesserung unserer Flammschutzmittel und ihrer Leistung in den gewünschten Kunststoffverbindungen. Je nach Marktanforderung steht eine Vielzahl an Brandschutznormen zur Verfügung, um unsere selbst entwickelten Flammschutzformulierungen zu testen. Aber auch unseren Kunden und Projektpartnern wie BASF, die uns neu formulierte Kunststofffolien sowie geformte oder extrudierte Proben zur Bewertung zur Verfügung stellen, bieten wir diesen Service an“, bestätigt Armin Eckert, BU-Leiter Performance Chemicals, Thor GmbH. „Es ist eine echte Herausforderung, einem Kunststoffbauteil eine hohe Brandsicherheit zu verleihen und gleichzeitig mechanische Eigenschaften und Lichtbeständigkeit zu erhalten“, erklärt Dr. Achim Sties, Senior Vice President, Performance Chemicals Europe, BASF. „Die technischen Experten bei BASF arbeiten hart an Lösungen, die den Anforderungen unserer Kunden gerecht werden. Wir nutzen unsere große Erfahrung und unser Netzwerk, um kosteneffiziente und nachhaltige technologische Lösungen anzubieten. Gemeinsam mit Thor konzentrieren wir uns auf technische Kombinationen, die es Formulierern und Verarbeitern erleichtern, den erforderlichen Flammschutz zu erreichen und in einem komplexen Norm - und Prüfumfeld erfolgreich eine Zertifizierung zu erlangen." Weitere Informationen: www.basf.com, plastics-rubber.basf.com, www.thor.com |
BASF SE, Ludwigshafen + Thor GmbH, Speyer
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