| 19.10.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Kunststoffteile werden immer häufiger lackiert. Doch was tun mit dem Ausschuss, der dabei entsteht? Angesichts des zunehmenden Kostendrucks lohnt es sich in vielen Fällen, den eingesetzten Kunststoff zu rezyklieren und in den Produktionsprozess zurückfließen zu lassen, um alle Rohstoffressourcen optimal zu nutzen. Die Geba Kunststoffcompounds GmbH (www.geba.eu) hat deshalb ein umfangreiches Equipment zum Recycling von Kunststoffen aus lackierter Ausschussware aufgebaut. „Das Regranulat, das wir mit unserem Verfahren gewinnen, hat in der Regel in seinen technischen und rheologischen Eigenschaften eine Qualität, die sich kaum von Neuware unterscheidet“, erklärt Ulrich Dietz, Leiter des Vertriebes bei Geba. Die Expertise zum Recycling lackierter Kunststoffe hat sich Geba über Jahre in Projekten mit der Automobil-Zulieferindustrie erarbeitet, in denen es vor allem um die Verwertung fehlerhafter Fahrzeuginnenraumteile ging. Ein Kunde, der dieses Know-how nutzt, ist die Firma geobra Brandstätter GmbH & Co. KG. Sie stellt aus Polypropylen lackierte Pflanzgefäße mit dem LECHUZA Erdbewässerungssystem her, das Pflanzen über lange Zeit hinweg – etwa während des Urlaubs – sicher mit Wasser versorgt (www.lechuza.com). „Mit dem Recycling von lackierter Ausschussware können wir die Kosteneffizienz unserer Produktion noch einmal steigern“, erläutert Robert Benker, technischer Leiter bei geobra Brandstätter. Geba setzt zur Rückgewinnung der Kunststoffe ein Unterdruck-Compoundierverfahren mit einer speziellen Schnecke ein. Die Verbindung zwischen Lack und Kunststoffoberfläche wird thermisch durch Scherung, Friktion und gezieltes Beheizen gelöst. „Unser Verfahren ist so weit optimiert, dass wir die meisten Lackarten und auch Aluminiumbeschichtungen schonend von den verschiedensten Kunststoffen entfernen können“, so Patrick Krane, Produktionsleiter bei Geba. Im Rahmen der Qualitätssicherung werden die Eigenschaften der Regranulate im hauseigenen Prüflabor von Geba untersucht und für den Kunden dokumentiert. Jede produzierte Charge erhält ein Abnahmeprüfzertifikat. Auf Kundenwunsch ermittelt das Prüflabor rheologische Eigenschaften wie etwa Schmelze-Volumen-Fließraten (MVR) oder technische Werte wie Zugfestigkeit, Shore-Härte oder Kerbschlagzähigkeit. Auch die Wärmeformbeständigkeit nach Vicat kann im Prüflabor von Geba bestimmt werden. Über die Möglichkeiten des Recyclings von lackierten Kunststoffen informiert Geba auch auf der „K 2007“. Bild: Geba verfügt über umfangreiches Know-how beim Recycling von Kunststoffen aus lackierter Ausschussware. Das nutzt auch auch die geobra Brandstätter GmbH & Co. KG, die aus Polypropylen lackierte Pflanzgefäße mit dem LECHUZA Erdbewässerungssystem herstellt. K 2007, Düsseldorf, 24.-31. Oktober 2007, Halle 5, F20 |
Geba Kunststoffcompounds GmbH, Enningerloh
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