| 16.01.2024, 14:16 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Bereits im November 2021 hatte Gardena seine Erweiterungspläne für den Standort Heuchlingen öffentlich vorgestellt. Inzwischen sind die Grundstücke für die geplante Erweiterung in den Besitz des Unternehmens übergegangen. Damit vergrößert sich das Betriebsgelände von bisher 48.000 Quadratmetern auf 153.000 Quadratmeter. Erste Baumaßnahmen zur Erschließung haben bereits begonnen. Mit den eigentlichen Arbeiten an den Produktions- und Logistikgebäuden konnte jedoch noch nicht begonnen werden. Wie das Unternehmen bereits Anfang Dezember 2023 mitteilte, fanden in der Vergangenheit umfangreiche archäologische Untersuchungen auf dem Gelände statt, die einen Baubeginn unmöglich machten. Die zuständige Behörde und das Unternehmen stünden diesbezüglich in ständigem Austausch, so dass die Arbeiten stets einvernehmlich durchgeführt worden seien. Im September letzten Jahres hätte das Landesdenkmalamt die Freigabe des Geländes erteilen können. „Seit der Vorstellung der ursprünglichen Pläne haben sich bedeutsame Rahmenparameter geändert, die eine Anpassung erfordern. Aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage hat sich das Kaufverhalten der Verbraucher verändert, woraufhin auch der Handel sein Bestellverhalten bei den Herstellern angepasst hat“, erläutert Christoph Datko, Geschäftsführer Logistik von Gardena. Ein wesentlicher Aspekt sei hierbei, dass sich der Bedarf an Versand von Paletten deutlich reduziert habe, während der Bedarf an Versand von Paketen stark angestiegen sei. Dadurch zeichne sich eine veränderte Prognose für die langfristig benötigten Logistikkapazitäten ab. „Wir planen am Standort Heuchlingen für die Zukunft, daher ist es für uns wichtig, zu verstehen, ob wir es aktuell mit kurzfristigen Effekten zu tun haben oder ob sich der Bedarf auch nachhaltig verschiebt. Dazu wollen wir die Entwicklung des Saisonverlaufs 2024 eingehend analysieren und unsere Planung daraufhin anpassen“, sagt Christoph Datko. Damit steht bereits jetzt fest, dass der Bau des geplanten Hochregallagers im Westen des Geländes zunächst zurückgestellt wird. Priorität hat zunächst das Distributionszentrum, das auf der Ostseite entstehen soll. Dabei handelt es sich um den komplexeren Bauabschnitt, dessen Fertigstellung auch nach der ursprünglichen Planung erst für Ende 2028 vorgesehen war. An diesem Endtermin werde weiterhin festgehalten. Mit einem Baubeginn sei nun aber erst Anfang 2025 zu rechnen. Weitere Informationen: www.gardena.com, www.husqvarnagroup.com |
Gardena GmbH, Ulm
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