| 31.07.2024, 09:18 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Wie das Handelsblatt kürzlich berichtete, hat Webasto, Automobilzulieferer und Spezialist für Dachsysteme aus Stockdorf im oberbayerischen Landkreis Starnberg, nach Umsatzrückgängen seit Jahresbeginn zwei Werke in China geschlossen. Ein weiterer Standort soll verkleinert werden. Damit hat das Unternehmen nur noch sieben Produktionsstätten in China. Insgesamt sind den Angaben zufolge 500 Mitarbeiter betroffen. Nach fast zwei Jahrzehnten Expansion im Fernen Osten hatte Webasto als Weltmarktführer für Dachsysteme in den vergangenen Jahren stark vom chinesischen Autoboom profitiert. Wegen der nun stockenden Konjunktur in China seien viele Projekte mit Automobilherstellern gestoppt worden. Zudem habe die Konkurrenz durch chinesische Hersteller zugenommen. Im Jahr 2023 sei der Umsatz in China daher erstmals zurückgegangen. Das schwache Geschäft im Fernen Osten sei ein wesentlicher Grund dafür, dass Webasto im vergangenen Jahr eine operative Rendite von nur einem Prozent verzeichnete. Weitere Informationen: www.webasto-group.com, www.handelsblatt.com |
Webasto SE, Stockdorf
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