| 15.08.2024, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Nippon Shokubai plant den Ausbau seiner Kapazitäten für die Produktion von Superabsorber-Polymeren (SAP) in Indonesien. Laut Pressemitteilung gab der Verwaltungsrat des Konzerns Anfang des Monats grünes Licht für das entsprechende Projekt des Tochterunternehmens Nippon Shokubai Indonesia (NSI). Demnach soll am NSI-Standort in Cilegon auf der Insel Java eine neue Anlage mit Kapazitäten für 50.000 Tonnen SAP im Jahr errichtet werden. Die mit diesem Projekt verbundenen Kosten werden mit rund 110 Mio. USD veranschlagt. Die Inbetriebnahme der neuen Produktionsanlage ist im Juli 2027 vorgesehen. Hintergrund des Erweiterungsprojekts ist der aktuellen Aussendung zufolge die anhaltend hohe Nachfrage nach SAP in Asien. Zudem erwartet Nippon Shokubai erhebliche Synergieeffekte mit den bestehenden Anlagen in Cilegon. Bislang verfügt NSI an dem Standort bereits über Kapazitäten für 90.000 Tonnen SAP im Jahr. Darüber hinaus hatte die Konzerntochter ihre Kapazitäten für die Produktion des SAP-Ausgangsstoffs Acrylsäure in Cilegon durch die Inbetriebnahme einer neuen Anlage im vergangenen Jahr um 100.000 Tonnen auf 240.000 Tonnen im Jahr erhöht (siehe auch plasticker-News vom 12.06.2023). Superabsorber sind pulverförmige Polymere, die als saugstarke Materialien in Windeln und anderen Hygieneprodukten eingesetzt werden. Nippon Shokubai gilt als weltweit führender Hersteller von Superabsorbern, die entsprechenden Produktionskapazitäten des Konzerns an Standorten in Japan, China, Indonesien, den USA und Belgien summieren sich derzeit auf rund 710.000 Tonnen im Jahr. Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlage in Cilegon erwägt Nippon Shokubai auch die Stilllegung einer unrentablen SAP-Anlage an seinem japanischen Produktionsstandort Himeji. Nippon Shokubai produziert neben SAP und Acrylsäure auch Acrylate, Ethylenoxid, Ethanolamine, Ethoxylate, Glycolether, Maleinsäureanhydrid und Katalysatoren. Der an der Börse Tokio notierte Konzern setzte in dem am 31. März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2023/24 insgesamt 392 Mrd. JPY (2,45 Mrd. Euro) um. Weitere Informationen: www.shokubai.co.jp |
Nippon Shokubai, Japan + Indonesien
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