| 10.11.2025, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die RadiciGroup hat ihren 21. Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt, der das Geschäftsjahr 2024 abdeckt und mehr als zwei Jahrzehnte kontinuierlicher Berichterstattung über wirtschaftliche, ökologische und soziale Leistungen dokumentiert. Das Unternehmen bereitet sich auf die künftigen Anforderungen der EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung („CSRD“) vor und orientiert sich bereits an den GRI-Universalstandards. Zwischen 2020 und 2024 investierte RadiciGroup insgesamt 277 Mio. Euro in Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit, davon 44 Mio. Euro im Jahr 2024. Rund 3,3 Mio. Euro entfielen auf Umweltmaßnahmen, insbesondere zur Steigerung der Energieeffizienz, Minderung von Emissionen und Einführung moderner Technologien. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie „From Earth to Earth“ wurden bis 2024 mehrere Ziele erreicht, darunter eine Reduktion der direkten Emissionen (Scope 1) um 81 Prozent gegenüber 2011. Der Anteil von Strom aus erneuerbaren Quellen stieg auf 63,5 Prozent, ein wachsender Teil davon stammt aus Eigenerzeugung. Nahezu 100 Prozent der Verpackungen werden wiederverwertet, und die Kreislaufführung von Wasser, Materialien und Abfällen wurde weiter ausgebaut. Erstmals enthält der Bericht auch eine Berechnung der indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette („Scope 3“) nach den Vorgaben des GHG-Protokolls. Künftige Schwerpunkte liegen auf einer umfassenderen Erfassung des ökologischen Fußabdrucks gemeinsam mit Lieferanten und Kunden. Im sozialen Bereich verzeichnete die RadiciGroup Fortschritte bei Arbeitssicherheit, Schulung und Personalentwicklung sowie beim Aufbau einer inklusiven Unternehmenskultur auf Basis der Achtung der Menschenrechte. Im Produktbereich setzt das Unternehmen verstärkt auf Innovationen mit Recycling- und Biowerkstoffen, Verfahren zur lösungsbasierten Einfärbung mit geringerem Wasser- und Energieverbrauch sowie CO₂-arme Lösungen, deren Umweltwirkung mittels Lebenszyklusanalysen bewertet wird. Dank seiner Expertise im Nylonrecycling fördert RadiciGroup das ökologische Produktdesign und verfolgt konsequent das Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Auf der Governance-Ebene wurden Managementsysteme zur Integration von ESG-Themen weiterentwickelt, um eine transparente Nachverfolgbarkeit von Daten zu gewährleisten. Zudem sieht das Unternehmen die Digitalisierung als zentralen Bestandteil seiner Strategie, insbesondere im Hinblick auf Datenmanagement, Produktionseffizienz und Cybersicherheit. Dateianhang zur Meldung: Weitere Informationen: www.radicigroup.com |
RadiciGroup High Performance Polymers, Bergamo, Italien + Radici Plastics GmbH, Lüneburg
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