| 17.11.2025, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
Die Fit AG stellt auf der Formnext 2025 nicht ihre Technologien in den Mittelpunkt, sondern adressiert mit der Installation „Save Whiteout“ grundlegende Probleme der Innovationskultur in Deutschland und Europa. Das Projekt versteht sich als bewusst emotional gestaltete Kommunikationsmaßnahme, die statt einer klassischen Produktschau einen kritischen Dialog über gesellschaftliche und strukturelle Innovationshemmnisse anstoßen soll.„Whiteout“ dient als symbolische Figur, abgeleitet von der Reinheit und Klarheit des Märchens Schneewittchen. Sie steht für die ursprüngliche Idee echter Innovation, die nach Einschätzung des Unternehmens zunehmend durch Überregulierung, Angst, Selbstzufriedenheit und unflexible Strukturen verdrängt wird. Die Installation verbindet ingenieurwissenschaftliche Perspektiven mit gesellschaftlicher Verantwortung und soll einen offenen Austausch über diese Rahmenbedingungen ermöglichen. Die Fit AG verweist auf ihre 30-jährige Erfahrung in der Additiven Fertigung und zieht daraus das Fazit, dass technologische Fähigkeiten in Europa vorhanden sind, ihre Entfaltung aber durch ein innovationsfeindliches Umfeld ausgebremst wird. Mit „Save Whiteout“ wendet sich das Unternehmen gegen das „Ersticken“ von Innovation und versteht die Aktion als Weckruf, nicht als reine Provokation. Der Auftritt auf der Formnext 2025 soll bewusst kein technologisches Schaufenster sein. Stattdessen positioniert sich Fit als Fürsprecher für eine mutige, verantwortungsbewusste Innovationskultur, die über das eigene Unternehmen hinaus wirkt. Ziel der Aktion ist es, Aufmerksamkeit auf die strukturellen Herausforderungen zu lenken und einen gesellschaftlich relevanten Dialog anzustoßen: Wer spricht über Innovationshemmnisse? Welche Entscheidungsträger beteiligen sich? Mit dem Format „Iinvite Whiteout“ kann die Installation nach der Messe von Verbänden, Unternehmen oder Organisationen als kuratierbares Kommunikationsprojekt genutzt werden, um Diskussionen über Fortschritt, Verantwortung und Innovationskultur weiterzuführen. Die Fit AG mit Sitz in Lupburg ist ein langjähriger Spezialist für Additive Fertigung und fertigt Prototypen sowie Kleinserien mit unterschiedlichen additiven Verfahren. Weitere Informationen: fit.technology |
Fit AG, Lupburg
» insgesamt 4 News über "Fit AG" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
PETValue Philippines: Nicht recycelbare Flaschenbestandteile als Brennstoff für die Zementproduktion
Arterex: Neuer ISO-Klasse-8-Reinraum erweitert Medizintechnikfertigung in Mexiko
Autoneum: Zwei neue Werke in China
Colines: Voll ausgestattete 9-Schicht-Gießfolienanlage für Kundentests verfügbar
BASF: Vorläufige Quartalszahlen übertreffen Erwartungen – Ergebnisausblick für 2026 angehoben
Meist gelesen, 10 Tage
BASF: Vorläufige Quartalszahlen übertreffen Erwartungen – Ergebnisausblick für 2026 angehoben
RJG: Niiko Rautiola übernimmt Position des CEO
Autoneum: Zwei neue Werke in China
Wago: Björn Twiehaus ab September neuer CEO
Hera Group: Mehrheitsübernahme an Kronos Polymer Polska
TaipeiPlas 2026: Anmeldung für Aussteller und Besucher gestartet
Meist gelesen, 30 Tage
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|