| 09.02.2026, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Vertreter aus Politik, Verbänden und der regionalen Wirtschaft kamen am kunststoffcampus bayern in Weißenburg zusammen, nachdem die Finanzierung der Stiftungsprofessur nun gesichert werden konnte - (Bild: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen / Ramona Herzog). Seit Herbst des vergangenen Jahres liegt die Gesamtverantwortung für den kunststoffcampus bayern bei der Hochschule Ansbach. In diesem Zuge wurden das Professorenteam vor Ort erweitert, eine neue Gesamtleitung eingesetzt und das Kompetenzprofil des Technologietransferzentrums geschärft. Künftig fokussiert sich der kcb auf die beiden Kompetenzfelder „Smart Polymer Systems“ sowie „Protective Polymer Systems“. Diese decken unter anderem Anwendungen in Medizintechnik, Textilien, Verpackung, Automotive, Arbeitsschutz, Verteidigung, Nachhaltigkeit und Recycling ab. Am kunststoffcampus bayern sind künftig fünf Professuren für das Technologietransferzentrum vorgesehen. Neben der Professur für Nachhaltige Kunststofftechnik, der Professur Analytik/Chemie, der Professur „Kunststofftechnik – inklusive Leitung des Technologietransferzentrums“ sowie der Professur „Kunststofftechnik“ mit der Studiengangsleitung „Angewandte Kunststofftechnik“ kann nun eine fünfte Professur als Stiftungsprofessur ausgeschrieben werden. Voraussetzung hierfür war die langfristige finanzielle Absicherung, die nun erreicht wurde. Getragen wird die Stiftungsprofessur durch ein breites regionales Bündnis aus Kommunen, Stiftungen, Finanzinstituten und Unternehmen. Beteiligt sind unter anderem der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, die Stadt Weißenburg, die Hermann Gutmann Stiftung, die Sparkasse Mittelfranken-Süd, die VR Bank im südlichen Franken sowie zahlreiche Mitgliedsunternehmen des Fördervereins kunststoffcampus bayern e.V.. Ziel des Engagements ist es, wissenschaftliche Kompetenz dauerhaft in der Region zu verankern und den Technologietransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft weiter zu intensivieren. In den vergangenen Monaten wurden dazu zahlreiche Gespräche mit regionalen Unternehmen geführt. Das Ergebnis ist ein gemeinsames Finanzierungsmodell, das ein Fördervolumen von rund 150.000 Euro pro Jahr über einen Zeitraum von fünf Jahren umfasst. Mit der Stiftungsprofessur sollen insbesondere anwendungsnahe Forschung, die Qualifizierung von Fachkräften sowie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie weiter ausgebaut werden. Die beteiligten Akteure sehen in der neuen Professur einen wichtigen Baustein für die nachhaltige Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Weißenburg. Sie soll dazu beitragen, Forschung, Lehre und Technologietransfer am kunststoffcampus bayern enger zu verzahnen und die regionale Wirtschaft langfristig zu unterstützen. Weitere Informationen: |
kunststoffcampus bayern, Weißenburg i. Bay.
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