| 31.08.2004 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Beim herkömmlichen PET-Prozess liegt nach dem Granulieren ein amorphes Granulat vor, welches bei Temperaturen von über 80°C verklebt. Für den weiteren Verarbeitungsprozess des Granulats darf das Granulat jedoch keinerlei Klebwirkung mehr aufweisen. Aus diesem Grund wird aufwendig ein sogenanntes Vorkristallisieren durchgeführt. Unter Einfluss von Temperatur und Verweilzeit wird das Granulat auf einen Kristallisationsgrad von ca. 45 % gebracht, wodurch die Klebwirkung aufgehoben wird und das Granulat in die "Solid State Polycondensation" (SSP) oder Festphasenkondensation gegeben werden kann. Für die PET-Herstellung ist dies der letzte Verfahrensschritt.Die zum Patent angemeldete Technologie "CrystallCut®" - System der BKG Bruckmann & Kreyenborg Granuliertechnik GmbH (www.bkg.de) erzeugt mit der Unterwassergranulierung ein Produkt mit einem Kristallisationsgrad von 45 %, d. h. für den weiteren Verarbeitungsprozess entfallen die hohen Anlageninvestitionen wie auch die Energiekosten für das Vorkristallisieren. Neben diesem Vorteil erhält der Anwender ein nahezu staubfreies, gleichmäßiges Granulat mit einem um ca. 8 % höheren Schüttgewicht. Einsetzbar ist diese Technologie nach Herstellerangaben nicht nur für die Neuwarenherstellung, sondern auch für das Recycling von PET. K'2004, Düsseldorf, 20.-27.10.2004, Halle 9 Stand 48 |
BKG Bruckmann & Kreyenborg Granuliertechnik GmbH, Münster
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