| 25.06.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Absatz von Kunststoffen in Südafrika nimmt seit Ende 2009 wieder deutlich zu. Insbesondere die Automobilindustrie ordert wieder Vorprodukte. Im Baubereich dürfte, begünstigt durch deutliche Strompreiserhöhungen, in den kommenden Jahren der Einsatz von Dämmstoffen an Bedeutung gewinnen. Da es unter den Fachkräften kaum Erfahrung beim Einbau von Dämmstoffen gibt, kommt der Ausbildung in diesem Bereich eine wichtige Rolle zu. Im Verpackungssegment kommt langsam das Recycling, insbesondere von PET-Flaschen, auf. Im Kunststoffsektor dominieren Sasol (www.sasol.co.za), South African Nylon Spinners (SANS) und HOSAF (www.hosaf.co.za) die lokale Produktion. Sasol stellt die vier wichtigen Hauptpolymere LDPE, LLDPE, PP und PVC her. SANS und HOSAF sind insbesondere bei PET aktiv. Das Unternehmen investiert mehrere Milliarden südafrikanische Rand (R; durchschnittlicher Devisenkurs Januar bis Ende April 2010: 1 Euro = 10,30 R) in den Ausbau seiner Produktion. Insgesamt werden im Land jährlich rund 1 Mio. t Polymere hergestellt. Vor allem Styrene sowie technische Polymere müssen jedoch importiert werden. Die größten Lieferanten sind BASF (www.basf.co.za), Lanxess (www.lanxess.com) sowie Dupont (www.dupont.com). Weiterführende Informationen |
Germany Trade and Invest – Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH, Berlin + Köln
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