| 12.07.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die chinesische Industriegruppe Wanhua Industrial Group hat 38 Prozent des ungarischen PVC-Herstellers Borsodchem übernommen. Das berichtet das internationale Kunststoff-Portal „eplastics.pl“. Darüber hinaus verfügen die Chinesen über eine Kaufoption der weiteren Anteile, die sich derzeit noch im Eigentum der internationalen Fondsgesellschaften Vienna Capital Partners sowie Pereira befinden. Diese Gesellschaften hatten vor vier Jahren die Kontrolle über Borsodchem übernommen. Der Preis für den Anteil von 38 Prozent betrug 140 Millionen Euro. Durch diese Finanzspritze der Chinesen können die Ungarn endlich doch geplante Projekte abschließen wie den Bau einer Anlage für Toluoldiisocyanat (TDI). Dieses Produkt ist bei der Herstellung von Polyurethanen notwendig, die über vielseitige Anwendungsmöglichkeiten verfügen. Diese Kunststoffe werden unter anderem in der Automobilindustrie verwendet. Borsodchem verfügt über jährliche Erlöse von umgerechnet rund 900 Millionen Euro. Die Chinesen beschäftigen knapp 800 Mitarbeiter und haben Aktien der Shanghaier Börse herausgegeben. Weitere Informationen: www.borsodchem.hu/en |
Chemie- und Kunststoffbranche, Ungarn
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