| 30.07.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum (SKZ) hat nach eigenen Angaben seine Möglichkeiten zur zerstörungsfreien Prüfung von Kunststoffbauteilen deutlich erweitert. Seit Juni 2010 stehen im SKZ in Würzburg zwei Computertomographiegeräte der Fa. Wenzel Volumetrik GmbH für industrielle Prüf- und Messaufgaben sowie verschiedene Forschungsaktivitäten zur Verfügung: die Computertomographie-Workstation exaCT® M150 (Abbildung 1) und der Computertomograph exaCT® S50 HR. Mit der Computertomographie-Workstation exaCT® M150 ist eine Detailerkennbarkeit von bis zu 15 μm möglich. Ausgestattet mit einer 125 kV wartungsfreien und langzeitstabilen Röntgenquelle und einem Industrie-Detektor mit 3,7 Megapixel können Kunststoffbauteile mit Dimensionen (L x ∅) von bis zu 250 x 150 mm vermessen und untersucht werden. Der Computertomograph exaCT® S50 HR ist mit einer 100 kV-Röntgenquelle ausgestattet. Hier liegt die maximale Detailerkennbarkeit sogar bei ca. 5 μm, sodass z. B. bei einem faserverstärkten Bauteil einzelne Glasfasern und deren Ausrichtung erkannt werden können. Die maximal messbare Bauteilgröße (L x ∅) liegt hier bei ca. 50 x 40 mm. Beide Systeme sind außerdem mit luftgelagerten Präzisions-Positioniersystemen mit Granitführungen ausgestattet. ![]() Optische (links) und Computertomographie-Aufnahme (rechts) einer Heizwendelschweißverbindung (∅ 63 mm) Das große Potential der Computertomographie für die Kunststoffindustrie sei u.a. bei geschweißten und geklebten Kunststoffprodukten in Forschungsprojekten des SKZ schon teilweise demonstriert worden. So können beispielsweise Verunreinigungen, Einschlüsse und Delaminationen in den stoffschlüssigen Kunststoffverbindungen umfassend und zuverlässig sowie zerstörungsfrei und berührungslos mit einer guten Reproduzierbarkeit erkannt werden. Weitere Informationen: www.skz.de |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
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