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03.08.2011, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Arburg: Metall- und Keramik-Pulverspritzgießen – Fachleute diskutieren in Barcelona

Neue Materialien, Werkzeug- und Maschinentechniken eröffnen in verschiedenen Branchen immer mehr innovative PIM-Anwendungen. Zudem wächst das Wissen der Bauteilekonstrukteure um die Möglichkeiten der Verfahren. Vom 9. bis 12. Oktober trifft sich die Fachwelt der Verarbeiter von Pulvermaterialien und für das Spritzgießen von Metall- und Keramikpulvern zum technischen Meinungsaustausch auf der "Euro PM2011" in Spanien. Parallel findet eine Konferenz zum Thema statt. Dabei ist das PIM-Team von Arburg: Marko Maetzig wird über das Mikro-Spritzgießen von PIM-Bauteilen unter dem Titel "New Injection Moulding Equipment for PIM micro parts" referieren. Ort des Geschehens ist das Congress Centre Barcelona (CCIB).

Anspruchsvolle Fertigung von PIM-Mikroteilen
Mikroteile stellen aufgrund ihrer komplexen Geometrien und Toleranzen im Mikrometer-Bereich hohe Anforderungen an die Verarbeitung. Für das Spritzgießen kleinster Mengen PIM-Feedstock eignet sich zum Beispiel das von Arburg entwickelte Mikrospritzmodul, mit dem sich laut Hersteller auch Standardgranulate zuverlässig verarbeiten lassen. Möglich wird das durch die Kombination einer Aufschmelzschnecke mit einer 8-mm-Einspritzschnecke. Letztere ist eine reine Förderschnecke, die über eine Rückstromsperre verfügt und damit nach dem Schnecken-Kolben-Prinzip arbeitet. Dadurch sind kleine Schussgewichte präzise und mit den notwendigen Verfahrwegen realisierbar. Das materialschonende first-in-first-out-Prinzip sei gewährleistet.

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Effiziente Spritzgießtechnik
Grundsätzlich eignen sich für das Pulverspritzgießen die gleichen Maschinen wie für die Kunststoffverarbeitung. Zur speziellen Ausstattung für die PIM-Technologie zählt beispielweise ein hochverschleißfestes Zylindermodul, eine speziell an den Pulverspritzguss angepasste Schneckengeometrie und eine lagegeregelte Schnecke. Das Labor des Maschinenanbieters in Loßburg entwicklt weitere Anwendungsbereiche für das PIM-Verfahren. Das Equipment decke alle Verfahrensschritte von der Materialmischung und -aufbereitung über das Spritzgießen bis zum Entbindern und Sintern der Spritzteile ab. Dazu kommen Automationslösungen, anwendungstechnische Beratung und spezielle Schulungen.

Weitere Informationen: www.arburg.com

Arburg GmbH + Co KG, Loßburg

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