| 17.07.2012, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Frontend-Modul-Spezialist HBPO hat am Audi-Stammsitz Ingolstadt die Produktion aufgenommen. In dem an das Audi-Werk angrenzenden Lieferantenpark fertigt HBPO auf etwa 3.000 Quadratmeter das Frontend-Modul (FEM) für den neuen A3. Nach dem Produktionsstart stieg die Produktionsmenge in den letzten Wochen kontinuierlich und wird laut Unternehmen in Kürze die angestrebte Stückzahl von etwa 750 Einheiten pro Tag erreichen. In den nächsten Jahren will HBPO Ingolstadt im Dreischicht-Betrieb etwa 185.000 FEM pro Jahr fertigen und in der gewünschten Sequenz an Audi liefern. Mit dem Frontend-Modul des Audi A3 liefert HBPO das erste FEM der neuen MQB-Plattform, die in Zukunft für weitere Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns eingesetzt wird. Das Herzstück, der Kunststoffmontageträger, habe man speziell auf diese Anforderungen entwickelt. Entscheidend seien Gewichtsreduzierung, Montagefreundlichkeit und Sicherheit gewesen, zum Beispiel die Integration eines Zweischloss-Systems für eine aktive Frontklappe. Zusätzlich sei die Montageträger-Entwicklung geleistet worden, also Herstellung und Montage der Modul aus einer Hand. Zum Unternehmen HBPO wurde Anfang 2004 als Joint Venture der drei Automobilzulieferer Hella, Behr und Plastic Omnium gegründet und ging aus der seit 1999 bestehenden Hella-Behr Fahrzeugsysteme GmbH hervor. Der Umsatz lag nach Unternehmensangaben im Jahr 2011 bei 1,05 Mrd. Euro. Beschäftigt werden weltweit über 1.300 Mitarbeiter, die zurzeit in 18 JIS-(Just-in-Sequence)-Fertigungsstätten in Europa, Nordamerika und Asien etwa 4,4 Millionen Frontend-Module pro Jahr montieren. |
HBPO GmbH, Lippstadt
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