26.09.2012, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Die von Extrudex entwickelte vollautomatische Vakuum-Regeleinheit VR-3 mit Siemens SPS-Steuerung sorgt demnach im Modus „Vakuum-Konstanthaltung“ dafür, dass ein voreingestellter Vakuumwert während der gesamten Produktionsdauer auf absolut gleichem Niveau gehalten werde, dies selbst bei verschleißenden Tankabdichtungen und der nicht zu verhindernden nachlassenden Pumpenleistung durch Erwärmung. Das VR-3 wird über ein Tasten-Display bedient. Seine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) sorgt demnach automatisch für: • Vakuumerzeugung über Venturi-Systeme, • Vollautomatische Vakuum-Konstanthaltung, • Außendurchmesserreglung mittels Vakuumregelung, • Temperaurregelung des Prozesswassers, • Erfassung wichtiger Prozessdaten. Die Steuerung vergleicht permanent den vorgegebenen Vakuum-Sollwert mit dem Istwert, der mittels digitalem Vakuum-Sensor hochpräzise erfasst wird. Bei einer Abweichung vom Sollwert >5 mbar greift die Regelung sofort ein und passt automatisch über das VR-3 seinen Istwert dem Sollwert an. Die für das spezifische Produkt vorliegenden aktuellen Vakuum-Istwerte und Kühlwasser-Istwerte können in der übergeordneten SPS-Steuerung/Regelung reproduzierbar gespeichert werden. Somit liegt Laut Anbieter eine zuverlässige Prozess-Steuerung durch kontinuierlich stabilisierende Kontrollmessungen und eine lückenlose Prozessdatenerfassung vor. Weiterer Vorteil sei, dass über diese Steuerung im Modus „Außendurchmesser-Regelung“ in Verbindung mit einem Laser-Messkopf auch der Schlauchdurchmesser innerhalb vorgegebener Toleranzen gehalten werden könne. Tendiert zum Beispiel der Außendurchmesser in Richtung oberen Toleranzwert, nehme das Vakuum-Regulierventil das Vakuum minimal zurück, bis sich der Durchmesser wieder im optimalen Produktionsmaß befinde. Eine direkte Temperaturregelung über Sollwertvorgabe am Display mittels geregeltem Kühlwasser und zentralem Überlauf (offenes Kühlsystem) sei ebenso in der Steuerung integriert. Im Falle eines kundenseitigen Druckkühlsystems könne mittels zusätzlicher Umwälzpumpe (Option) ebenfalls die Prozesswassertemperatur im Vakuumbad autark geregelt werden. Dies habe bei Großkühlanlagen den Vorteil, dass bei mehreren Extrusionslinien die optimalen Prozesswassertemperaturen unterschiedlich eingestellt werden können. Es sei ebenfalls möglich, einen Wärmetauscher (Option) im Vakuumtank zu integrieren. Dies sei in der Regel dann notwendig, wenn Kühlkreislauf und Prozesswasser nicht miteinander in Verbindung kommen dürfen - z.B. bei der Produktion von Dialyse- oder Infusionsschläuchen. Hier werde das Prozesswasser täglich zu Reinstwasser (unter anderem bakterien- und pyrogenfrei) aufbereitet. Das Kühlwasser müsse vom Prozesswasser getrennt sein. Daher werde für die Kühlung ein Edelstahl-Wärmetauscher mit FDA-Zulassung eingesetzt. Die Vakuum-Regeleinheit VR-3 sei jederzeit an bestehenden Vakuum-Kalibrierbädern nachrüstbar. Weitere Informationen: www.extrudex.de Fakuma 2012, Friedrichshafen, 16.-20.10.2012, Halle A6, Stand 6210 |
Extrudex GmbH, Mühlacker
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