 Das Erkennungsprogramm Mold Wizard führt in 7 Schritten zur optimalen Einstellung der Regelzonen und Prozessparameter für ein Heißkanalwerkzeug. Beispielhaft zeigen dies die Bildschirmseiten A: New Mold Wizard auswählen, B: Düsen- und Verteiler-Erkennung, C: Setup mit Temperatur-Sollwerten, D: Überwachungsfunktionen aktivieren, E: Aufheizen zur Ermittlung der Regelstrecken-Kennwerte Bild: Gammaflux Europe, Wiesbaden Das Erkennungsprogramm Mold Wizard führt in 7 Schritten zur optimalen Einstellung der Regelzonen und Prozessparameter für ein Heißkanalwerkzeug. Beispielhaft zeigen dies die Bildschirmseiten A: New Mold Wizard auswählen, B: Düsen- und Verteiler-Erkennung, C: Setup mit Temperatur-Sollwerten, D: Überwachungsfunktionen aktivieren, E: Aufheizen zur Ermittlung der Regelstrecken-Kennwerte Bild: Gammaflux Europe, Wiesbaden Die Gammaflux Europe GmbH hat ihren neuen G 24 Heißkanalregler jetzt mit dem „Mold Wizard“, einem Erkennungsprogramm für Heißkanalwerkzeuge, ausgestattet. In nur sieben Schritten identifiziert und analysiert das Programm bei einem neuen Werkzeug die einzelnen Zonen des Heißkanalsystems. Mit Mold Wizard erreicht laut Anbieter auch ein wenig erfahrener Bediener schnell und sicher eine optimale Einstellung der Regelzonen und der Prozessparameter. Bei der Einstellprozedur würde das Erkennungsprogramm auch sicherstellen, dass die in den Gammaflux-Reglern integrierten Schutz- und Sicherheitsfunktionen des „Mold Monitor“ Programms aktiviert sind. Wird ein bereits analysiertes Werkzeug wieder aufgespannt, lasse sich der für dieses Werkzeug ermittelte Datensatz über das Menü unmittelbar aufrufen.
Die Anwendung des Erkennungsprogramms sei denkbar einfach. Das neue Heißkanalwerkzeug werde wie üblich aufgespannt und mit dem Heißkanalregler verbunden. Vom Übersichtsbildschirm aus, der in die vier Gruppen „Menüs“, „Mold Wizard“, „Mold Doctor“ und „Hauptbildschirm“ unterteilt ist, wird Mold Wizard gestartet. Im 1. Schritt identifiziert das Programm die Zonen des Heißkanalsystems. Es selektiert Düsen und Verteilerzonen und erstellt gleichzeitig die Reiter der zu Gruppen zusammengefassten Zonen. Als Schritt 2 gibt der Bediener die Temperatur-Sollwerte für jede der Heizzonen ein. Bei Bedarf lassen sich einzelne Zonen sperren oder manuell auf eine feste Heizleistung einstellen. Anschließend kann das Setup der „Monitor Zones“ Überwachungszonen folgen – damit lassen sich Plattentemperatur oder Wasserdurchfluss überwachen und bei Bedarf mit einem Alarm versehen.
Im folgenden Schritt 4 wählt der Bediener den Aufheiz- bzw. Abkühlvorgang für das Heißkanalsystem. Der nächste Schritt aktiviert die Überwachungsfunktionen in der Regler-Software, beispielsweise „Wattalarm“ zum frühzeitigen Erkennen von Schmelzeleckagen oder „Heizungswiderstand“ zum Erkennen von defekten Heizzonen. Der Regler überwacht die eingestellten Grenzwerte, wenn der Bediener die Freigabe des Prozesses erteilt. Im 6. Schritt wird das Heißkanalsystem auf Betriebstemperatur aufgeheizt. Dabei ermittelt der Regler für jede Zone die Kennwerte der Regelstrecke – dies sei Voraussetzung dafür, dass der PID2-Regelalgorithmus die Zonentemperatur in engen Grenzen konstant halte. Im abschließenden Schritt 7 speichert Mold Wizard den mit der Einstellprozedur ermittelten Datensatz für das Werkzeug ab. Dieser Datensatz lasse sich bei jeder folgenden Inbetriebnahme des Werkzeugs direkt aus dem Reglermenü aufrufen. |