| 20.09.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der aserbaidschanische Ölkonzern SOCAR hat ein neues Tochterunternehmen gegründet, das in der Produktion von Kunststoffen tätig werden soll. Wie SOCAR-Vizepräsident Sulejman Gasymov vor Medienvertretern erklärte, wird SOCAR Polymer eine Produktionsstätte auf dem Gelände des Sumgait Chemical Industrial Park (SCIP) errichten. Das Unternehmen wurde nach Gasymovs Angaben mit einem Grundkapital von 51 Mio. AZN (49 Mio. EUR) ausgestattet und soll 30% der Investitionen aus Eigenmitteln bestreiten, während 70% aus Bankkrediten und Kapitalmarkterlösen aufgebracht werden sollen. Insgesamt beläuft sich das geplante Investitionsvolumen auf rund 365 Mio. EUR. Außerdem will SOCAR 49% der Anteile an SOCAR Polymer an ein "großes ortsansässiges Privatunternehmen" verkaufen. Früheren Informationen zufolge will SOCAR am Standort der 2010 übernommenen Azerikimya in Sumgait eine neue Anlage zur Herstellung von Polypropylen mit einer Kapazität von 200.000 Tonnen und eine Polyethylen-Anlage mit einer Jahreskapazität von 150.000 Tonnen errichten. Die vorbereitenden Abrissarbeiten auf fast 170 Hektar Fläche sind mittlerweile abgeschlossen. Ende 2012 verabschiedete das Parlament zudem Steuererleichterungen für Investoren des Chemieparks: Demnach gilt ab Aufnahme der Geschäftstätigkeit eine 7-jährige Befreiung von Körperschafts-, Grund- und Immobiliensteuer, außerdem werden Importe von Ausrüstungen, die im SCIP installiert werden, von Einfuhrzöllen und Mehrwertsteuer befreit. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Aserbaidschan
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