| 10.10.2013, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Fanuc Robomachine Deutschland GmbH wird drei ihrer elektrischen Roboshot Spritzgießmaschinen auf der K 2013 ausstellen. Diese tragen laut Hersteller den Forderungen nach niedrigem Energieverbrauch und makelloser Spritzgießqualität mit stabiler Wiederholgenauigkeit und hoher Prozess-Sicherheit Rechnung. Hierfür seien die Roboshots mit Energie-Rückgewinnungsregelung, drehmomentabhängiger Dosierregelung - PMC 2 und 3 - sowie dem speziellen Rückfluss-Monitor und schließlich der effizienten AI-Formsicherung ausgestattet. Hoch-präzises Mischen und Dosieren des Granulats sei mit Materials Management Geräten von motan geregelt.Medizintechnische Anwendung Mit einer Fanuc Roboshot S-2000i-100B (1000 kN Schließkraft), werden in einem speziellen 48-Kavitäten Medical-Device-Werkzeug Verschlusskappen für Injektionsspritzen aus PP hergestellt. Die Teileentnahme erfolgt mit einem Linearroboter mit einer Positioniergenauigkeit von 0,01 mm, der von Hekuma speziell für die Medizintechnik entwickelt worden sei. Bei einem Schussgewicht von 32 Gramm Polypropylen erreicht die Fanuc Spritzgießmaschine den Angaben zufolge eine Zykluszeit von maximal 8,1 Sekunden. Zweikomponenten-Anwendung Die Kooperation mit der Otto Männer GmbH, Bahlingen, haben sich laut Fanuc als raumsparende und wirtschaftliche Option für Zweikomponenten-Anwendungen mit Klein- und Kleinstvolumina erwiesen. Die Fanuc Roboshot S-2000i-150B wurde um einen integrierten Drehantrieb und eine flexible Aggregataufnahme erweitert. So sei sie mit einem "duo-män" Beistellaggregat als zweitem Spritzaggregat ausgerüstet. Das vollelektrische "duo-män" Spritzgießaggregat ist direkt an die düsenseitige Formhälfte montiert. In dem von der Firma Schneider bereitgestellten 8-fach 2K Werkzeug werden zweifarbige Filzstiftkappen aus PP (je 16,5 Gramm pro Komponente) im 17 Sekunden-Zyklus produziert und per Handling abgelegt. Elektro-/Elektronik-Anwendung Filigrane Funktionsteile, mit vielen komplexen Geometrien, wie sie in der Elektro- und Elektronik-Industrie in hohen Stückzahlen hergestellt werden, erfordern höchste Präzision in punkto Oberflächengenauigkeit, Formtreue, Gewicht und Reproduzierbarkeit. In einem Kunden-Werkzeug werden - bei einem Schussgewicht von 22 Gramm - jeweils vier Stecker aus PBT in einer Zykluszeit von 12 Sekunden spritzgegossen. Die Teileentnahme erfolgt mit einem Dreiachs-Linearroboter - ausgestattet mit Fanuc Servo-Antrieben und Steuerung - des System-Partners Hi Tech Automation. Grundsätzliche Energieeinsparung Die Roboshot Spritzgießmaschinen produzieren laut Hersteller mit extrem niedrigem Energieverbrauch. Die Energieeinsparung werde durch eine fortschrittliche Regelung aller Bewegungen und durch Strom-Wiedergewinnung erreicht. Auf dem Bildschirm werden in graphischer und numerischer Form der tatsächliche Verbrauch und die regenerierte Energie dargestellt. Hinzu kommen die Erfassung der akkumulierten Energie über einen bestimmten Zeitraum und der Trend des E-Verbrauchs. Das Charakteristikum Energierückgewinnung spielt eine wichtige Rolle im Thema Energieeinsparung. Hierbei erzeugen die Servoantriebe der Roboshot Maschinen während der negativen Beschleunigung elektrische Energie. Die elektrische Energie wird während des Abbremsvorgangs beim Schließen des Werkzeuges und auch beim Öffnen nach der Zuhaltung generiert: "Wir nehmen Kinematik und wandeln sie in regenerierte Elektrizität, anstatt sie als Wärmeenergie einfach zu verschwenden", unterstreicht Wolfgang Haak, Application Engineer, bei Fanuc. Laut Haaks Angaben: "...hängt die Höhe der auf diese Weise erzeugten Energie von der jeweiligen Maschine und dem Prozess ab, liegt aber durchschnittlich bei etwa 10% der eingesparten Energie, zusammen mit der mindestens 40- bis 60-prozentigen Energieeinsparung beim Einsatz von elektrischen Spritzgießmaschinen gegenüber hydraulischen Maschinen." Weitere Informationen: www.fanuc.eu K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 15, Stand B 25 |
Fanuc Robomachine Europe GmbH , Neuhausen
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