| 28.03.2014, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
|
|
Der Gesamtumsatz des Automobilzulieferers Faurecia belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf 18,03 Milliarden Euro im Vergleich zu 17,36 Milliarden Euro in 2012. Der Zuwachs liegt also bei 5,0%. Im zweiten Halbjahr 2013 stieg der Gesamtumsatz um 6,1%. Die Produktverkäufe (an Automobilhersteller gelieferte Teile und Komponenten) beliefen sich auf insgesamt 13,69 Milliarden Euro im Vergleich zu 13,30 Milliarden Euro in 2012 und stiegen damit um 3,9%. Im zweiten Halbjahr 2013 stiegen die Produktverkäufe um 4,6 %. Yann Delabrière, Vorstandsvorsitzender und CEO von Faurecia, erklärte: „Faurecia konnte im Geschäftsjahr 2013 eine solide Umsatzsteigerung erzielen, die insbesondere auf einem deutlichen Wachstum in der Region Asien beruht, in der die Umsätze das siebte Jahr in Folge um mehr als 20% gestiegen sind. Faurecia konnte seine Technologieführerschaft in allen Geschäftsbereichen weiter ausbauen. Die Aktionspläne mit Fokus auf Liquiditätserzeugung haben Wirkung gezeigt: Der Konzern erwirtschaftete einen Netto-Cashflow in Höhe von 144 Millionen Euro und schließt damit oberhalb der gesetzten Ziele ab. Die Verschuldung konnte um 290 Millionen Euro reduziert werden. Damit ist es Faurecia gelungen, die eigene Finanzlage deutlich zu stärken.“ Reges Umsatzwachstum Schätzungen zufolge ist die globale Automobilproduktion im Jahr 2013 um 3,5% gestiegen. Sowohl die Region Nordamerika als auch Asien verzeichneten mit einer Produktionssteigerung von 5% erneut ein starkes Wachstum. Die Produktionszahlen in Europa blieben stabil, wobei der Markt zur Jahresmitte einen Tiefpunkt erreichte. Umsatz nach Region: Zuwachs von 24,3% in Asien Im Geschäftsjahr 2013 entfielen 13% der Produktverkäufe auf Asien (ein Anstieg um 3 Prozentpunkte), 27% auf Nordamerika und 5% auf Südamerika. Produktverkäufe außerhalb Europas machten 46% der Gesamtverkäufe aus. Faurecia konnte das Kundenportfolio weiter diversifizieren und mit den Kunden Nissan, Daimler und Ford deutliches Wachstum erzielen. Mit einem Anteil von 15% an den Produktverkäufen konnte Ford seine Position als Faurecias zweitgrößter Kunde festigen. Die Nutzfahrzeugsparte verzeichnete über das Jahr ein Wachstum von 17%. Die Produktverkäufe verteilen sich im Geschäftsjahr 2013 wie folgt:
Der Geschäftsbereich Technologien zur Emissionskontrolle verzeichnete mit Produktverkäufen von insgesamt 6,4 Milliarden Euro, und damit einem Anstieg von 7,3%, das dynamischste Wachstum. Der Konzernzweig profitierte insbesondere von einem Zuwachs in Asien (+22%) und dem Nutzfahrzeugsegment (+17%). Im zweiten Halbjahr wurde ein Wachstum von 12,1% verbucht. Im Geschäftsbereich Autositze wurden Produkte im Wert von 5,2 Milliarden Euro verkauft, gegenüber 5,1 Milliarden Euro in 2012, was einem Zuwachs von 3,4% entspricht. Im zweiten Halbjahr 2013 stiegen die Gesamtverkaufszahlen um 3,9%. Der Geschäftsbereich Innenraumsysteme erwirtschaftete mit seinen Produktverkäufen 4,6 Milliarden Euro, einer Steigerung von 4,1% gegenüber Einnahmen von 4,3 Milliarden Euro in 2012. Das Wachstum beruhte vor allem auf einer Umsatzsteigerung mit Ford in Nordamerika sowie einem zweistelligen Wachstum in Asien. Im zweiten Halbjahr stiegen die Produktverkäufe um 2,5%. Im Geschäftsbereich Automotive Exteriors konnten Produktverkäufe in Höhe von 1,9 Milliarden Euro verzeichnet werden. Dies entspricht einem Anstieg von 3,9% gegenüber 2012. Im zweiten Halbjahr wurde ein Anstieg der Produktverkäufe von 1,7% verzeichnet. Ausblick für 2014 2014 erwartet Faurecia ein weltweites Wachstum der Automobilproduktion um 3%, in Europa zwischen 0 und 2%, in Nordamerika um 3%, in China um 7% und in Südamerika einen Rückgang von mindestens 4%. Über Faurecia Faurecia gilt als einer der weltweit führenden Automobilzulieferer in vier bedeutenden Bereichen: Technologien zur Emissionskontrolle, Autositze, Innenraumsysteme und Automotive Exteriors. Die Gruppe erwirtschaftete 2013 einen Gesamtumsatz von 18 Milliarden Euro. Zum 31. Dezember 2013 beschäftigte Faurecia 97.500 Mitarbeiter in 34 Ländern an 320 Standorten (davon 30 F&E-Zentren). Faurecia ist an der NYSE Euronext Paris und am OTC-Markt der Vereinigten Staaten von Amerika notiert. Weitere Informationen: www.faurecia.com |
Faurecia, Paris, Frankreich
» insgesamt 29 News über "Faurecia" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Meist gelesen, 10 Tage
Moretto: Peripheriespezialist startet europäische Roadshow für Kunststoffverarbeiter
Borouge Group International: Gründung abgeschlossen
Tramaco: Neuer Haftvermittler für TPO- und PP-Beschichtungen
Engel: Spritzgießmaschinenhersteller mit eigener Niederlassung in Spanien
Trinseo: Deutliche Preiserhöhungen für Polystyrol, ABS und SAN
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
FACC: Rekordumsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
Röhm: Chemisches Recycling in MMA-Anlage in Worms integriert
Meist gelesen, 90 Tage
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Ceresana: Slight market recovery for plastic pipes in Europe expected from 2026
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|