| 02.09.2014, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die herkömmlichen Lösungen zur antimikrobieller und antibakterieller Ausrüstung von Kunststoffen beim Spritzguss und der Extrusion, wie das Einarbeiten von Nanosilber, Kupfer- oder Silberionen oder die Einbettung in oxydischen Trägern, sind in der Regel nicht für alle Produkte geeignet. Da diese Einarbeitung darüber hinaus noch eine dunkle Eigenfarbe mit sich bringt, können üblicherweise keine hellen Kunststoffformteile bzw. Fasern hergestellt werden.Für die Einfärbung auch von hellen Produkten, die in den Bereichen Krankenhaus, Reha und andere Gesundheitseinrichtungen eingesetzt werden, hat Grafe in Zusammenarbeit mit dem Partner AMISTec aus Kössen in Tirol Rezepturen für verschiedene Kunststoffe entwickelt, wobei eine helle Einfärbung ermöglicht und zugleich antimikrobielle Eigenschaften erreicht werden. Die patentgeschützte Entwicklung zielt auf die Ausrüstung von Kunststoffteilen und synthetischen Spinnfasern, welche hell eingefärbt werden müssen. Als Vorteile werden die intensive und lang andauernde antimikrobielle Wirksamkeit, das breite Wirkspektrum sowie keinerlei Induktion von Resistenzen genannt. Sie wirken demnach ebenso gegen multiresistente Keime wie MRSA, VRE und ESBL. Das Material besitzt demnach keine Nanopartikel und bleibt bei Einwirkungen von Schweiß und Proteinen weiterhin aktiv. Kunden, die an einer ersten Evaluierung und Implementierung dieser Technologie interessiert sind, können die Serviceleitungen von Grafe und AMISTec für eine Erstbemusterung und Kontrolle der antimikrobiellen Ausrüstung im Labor vor der Serienanfertigung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.grafe.com Fakuma 2014, Friedrichshafen, 14.-18.10.2014, Halle B5, Stand 5306 |
Grafe Advanced Polymers GmbH, Blankenhain
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