| 22.09.2015, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Für den dynamischen Markt der Elektro- und Hybridfahrzeuge baut die BASF ihr Portfolio an technischen Kunststoffen weiter aus. Ab sofort stehen maßgeschneiderte "Ultramid"- und "Ultradur"-Werkstoffe global zur Verfügung, um fahrzeuginterne und -externe Hochvoltsteckverbinder mit passgenauen Eigenschaften auszustatten. Die speziellen Polyamid- und Polybutylenterephthalat-Typen erfüllen die gesetzlichen Anforderungen an Flammschutz, Farbstabilität, Mechanik und elektrische Isolierung. So ermöglichen sie den Automobilherstellern Einsparungen bei Gewicht und Bauraum rund um die Batterie und tragen gleichzeitig zur Sicherheit in der Elektromobilität bei. Ein Beispiel sind die Stecker für Hybrid- und Elektrofahrzeuge, die TE Connectivity, Schaffhausen (Schweiz), für zahlreiche Automobilunternehmen in enger Zusammenarbeit mit BASF aus verschiedenen "Ultramid"-Typen entwickelt hat. "Bauteile rund um batteriebetriebene Fahrzeuge entwickeln sich kontinuierlich weiter, jeder Fahrzeughersteller hat spezielle Anforderungen", erklärt Wolfgang Balles, bei TE Connectivity zuständig für Produktentwicklung Hybrid- und Elektromobilität. Franz Janson, Leiter der globalen Produktgruppe Resin Material bei TE, ergänzt: "Für uns als global tätiges Unternehmen ist es deshalb wichtig, in BASF einen Kooperationspartner zu haben, mit dem wir die jeweils ideale Kombination aus Werkstoff und Bauteil finden. Nur so können wir sichere und zuverlässige Komponenten zur Großserie bringen." Die Hochvoltstecker sind an ihrer typischen orangen Farbe (Farbbatch der BASF Color Solutions) zu erkennen. Das eingesetzte hell einfärbbare BASF-Polyamid ist laut Anbieter farbstabil und wärmealterungsbeständig, da gerade im sensiblen Bereich hoher Spannungen die Farbkodierung der einzelnen Komponenten sicherheitsrelevant ist: Sie muss mindestens zehn Jahre gut sichtbar bleiben. Die global verfügbaren "Ultramid"- und "Ultradur"-Typen bestehen die Tests nach der verschärften IEC-Norm 62196-1 und die Glühdrahtprüfung nach IEC 60695-2-11 bei 850°C für Teile aus Isolierstoff, die stromführende Teile halten, sowie bei 650°C für alle anderen Teile aus Isolierstoff. Die Werkstoffe für batterienahe Steckverbinder sind beständig gegen hohe Temperaturen und Kühlmittel und bei Bedarf mit Flammschutz ausgerüstet. Sie sorgen für verzugsarme, dichte und kriechfeste Bauteile. Die Materialien für Steckverbinder im Ladesystem zeichnen sich laut BASF unter anderem durch Flammbeständigkeit, Schlag- und Kriechstromfestigkeit sowie exzellente Isolationseigenschaften aus. Im Portfolio gibt es außerdem halogenfrei flammgeschützte und RoHS-konforme (RoHS: restriction of hazardous substances) Kunststoffe. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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