| 31.01.2017, 07:15 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Der neue Fließverbesserer „Brüggolen TP-P1507" erhöht die Fließfähigkeit von verstärkten Polyamiden, insbesondere bei hohen Füllgraden (PA6-GF50; links: ohne Additiv, rechts: mit 3 Prozent TP-P1507). ![]() Das neue Nukleierungsmittel „Brüggolen TP-P1401" unterstützt kurze Zykluszeiten und glatte Oberflächen. (Oberfläche von PA6-GF50; links: mit herkömmlichem Nukleierungsmittel, rechts: mit 1,5 Prozent TP-P1401). Leichtes Fließen bei Erhalt der mechanischen Eigenschaften Dank ihrer hohen Steifigkeit und Dimensionsstabilität eignen sich hoch gefüllte Polyamide in vielen Fällen zur Substitution von Metallen in technischen Teilen. Aufgrund ihrer limitierten Fließfähigkeit ist ihre Verarbeitung in Extrusion und Spritzguss aber generell schwierig. „Brüggolen TP-P1507“ soll die Fließfähigkeit signifikant verbessern, vor allem bei hoch glasfasergefüllten Typen. So soll sich die Länge einer Fließspirale bei einem mit 50 Prozent Glasfasern verstärkten Polyamid 6 mit Hilfe von „Brüggolen TP-P1507“ um über die Hälfte steigern lassen. Die erforderlichen hohen mechanischen Kennwerte der verstärkten Werkstoffe, wie Schlagzähigkeit, E-Modul, Zugfestigkeit und Bruchdehnung, sollen dabei praktisch unbeeinflusst bleiben. Dank dieser guten Verarbeitbarkeit sollen mit „Brüggolen TP-P1507“ hergestellte, gefüllte Compounds die sichere Füllung dünnwandiger Bereiche oder großer, komplexer Teile ermöglichen. Alternativ sollen die Verarbeitungstemperaturen beim Spritzgießen um bis zu 30°C verringert werden können, was die Kühlzeiten verkürzt und den Energiebedarf senkt. Durch das leichtere Fließen soll zudem der erforderliche Spritzdruck sinken, so dass Verarbeiter schonender oder auf kleineren Maschinen produzieren können. Glattere Oberfläche, bessere mechanische Eigenschaften, kürzere Zykluszeiten Das auch bei hohen Temperaturen verarbeitbare Nukleierungsmittel „Brüggolen TP-P1401“ soll bei Polyamiden eine effektive Keimbildung und sehr schnelle Kristallisation bewirken. Dadurch soll sich eine Morphologie bilden mit besonders kleinen und sehr homogen verteilten Sphärolithen. Die erhöhten Kristallisationstemperaturen sollen ein früheres Entformen und damit kürzere Zykluszeiten ermöglichen. So soll beispielsweise mit 1,5 Prozent „Brüggolen TP-P1401“ in ungefülltem Polyamid 6 die Zykluszeit um bis zu 60 Prozent reduziert werden können. Zugleich sollen sich Eigenschaftsverbesserungen wie höhere Wärmeformbeständigkeit, bessere Dimensionsstabilität, optimierte mechanische Eigenschaften sowie schönere Oberflächen ergeben, auch bei hohen Glasfasergehalten. Dieser ästhetische Vorteil soll die Substitution von Metallen im Sichtbereich erleichtern. Weitere Neuheiten für Polyamid-Compoundierer Neben Additiven zur Verbesserung der Verarbeitungseigenschaften hat BrüggemannChemical weitere Neuentwicklungen für das Polyamid-Compounding in sein Portfolio aufgenommen. Dazu gehören der Hitzestabilisator „Brüggolen TP-H1606“ sowie „Brüggolen TP-M1417“ für das Recycling von Polyamidabfällen zu hochwertiger Spritzgussqualität. Über Brüggemann Die BrüggemannChemical, L. Brüggemann KG, gilt als ein renommierter Hersteller von Spezialchemikalien mit rund 200 Mitarbeitern am Stammsitz in Heilbronn. Gegründet im Jahr 1868, hat sich das Unternehmen spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Hochleistungsadditiven für Technische Thermoplaste mit Fokus auf Polyamiden sowie von Zinkderivaten und Reduktionsmitteln auf Schwefelbasis. Tochterunternehmen in den USA und in Hong Kong unterstreichen die internationale Ausrichtung des Unternehmens. Weitere Informationen: www.brueggemann.com |
BrüggemannChemical, Heilbronn
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