| 01.02.2017, 10:18 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Anfang Februar 2017 führt Ikea die „Kungsbacka“ Küchenfronten ein, die aus recyceltem Kunststoff und Holz hergestellt werden. Gemeinsam mit einem italienischen Lieferanten hat das Unternehmen hierfür ein neues Material entwickelt - eine Kunststofffolie aus 100 Prozent recycelten PET-Flaschen. Das Holz und der Kunststoff in „Kungsbacka“ bestehen zu 100 Prozent aus recycelten Materialien. Recyceltes „FSC“-zertifiziertes Holz wurde für das Basismaterial genommen, die Kunststofffolie auf der Vorderseite besteht aus recycelten PET-Flaschen. Lediglich der Klebstoff in der Spanplatte und die Farbpigmente, die in der Kunststofffolie zum Einsatz kommen, sind Neumaterialien. 25 Halbliter-PET-Flaschen werden benötigt, um daraus Folie für die schwarze Oberfläche einer 40cm × 80cm großen „Kungsbacka“ Küchenfront zu gewinnen. "Was wir bei Ikea unternehmen, hat große Auswirkungen auf die Umwelt, da wir mit großen Mengen arbeiten. Wenn wir recycelte Materialien einsetzen, können wir nachhaltiger produzieren", erklärt Anna Granath, Produktentwicklerin bei Ikea und Projektleiterin des Teams, das „Kungsbacka“ entwickelt hat. Das Projekt mit der Vision, eine nachhaltigere Küchenfront zu entwerfen, nahm vor zwei Jahren seinen Anfang. Gemeinsam mit einem innovativen italienischen Ikea Lieferanten begann das Team die Möglichkeiten auszukundschaften, die recyceltes Material bietet. Dies führte dazu, dass ein neues Material entwickelt wurde - eine Kunststofffolie, die aus weggeworfenen PET-Flaschen gewonnen wird, die in Japan gesammelt werden. "Die größte Herausforderung lag darin, aus dem recycelten Material eine Folie zu machen, die die gleichen Qualitätsanforderungen erfüllt wie Folie aus neuem Material. Schließlich ist uns dies gelungen, ohne bei Qualität oder Preis Kompromisse eingehen zu müssen", erklärt Marco Bergamo, Leiter der Entwicklungsabteilung beim italienischen Ikea Lieferanten 3B. "Wir müssen die Ressourcen unserer Erde besser und durchdachter nutzen. Es ist unser Bestreben, den Anteil an recycelten Materialien in unseren Produkten zu erhöhen. Daher untersuchen wir neue Möglichkeiten, um Materialien wie Papier, Fasern, Schaum und Kunststoff wiederzuverwerten, damit diese in einem neuen Produkt weiterverwendet werden können", sagt Anna Granath. Weitere Informationen: www.ikea.com |
Ikea Deutschland GmbH & Co. KG, Hofheim-Wallau
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