| 23.08.2017, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Ejot erweitert kontinuierlich sein Portfolio leichtbaufördernder Verbindungslösungen und bietet mittlerweile für eine Vielzahl von Kunststoff-Materialien das passende Verbindungselement an.Im Bereich der Direktverschraubung von Kunststoffen bietet die „Delta PT“ Schraube laut Anbieter enormes Potenzial für die Umsetzung von Leichtbaukonzepten. Dieses Verbindungselement für weiche Thermoplaste ist demzufolge bis zu 85 Prozent leichter als die Variante aus Stahl - bei vergleichbarer verbindungstechnischer Sicherheit. Materialien wie kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK) ermöglichen signifikante Gewichtseinsparungen und sind daher in vielen Einsatzfeldern unverzichtbar geworden. Das Fügen dieses Hightech-Materials stellte sich für Produktentwickler bis dato als herausfordernde Aufgabe dar, für das die Verbindungstechnik-Experten von Ejot nun eine passende Verbindungslösung entwickelt haben. Die „Flowpoint Delta PT“ Schraube kombiniert dabei zwei erfolgreiche Ejot Prinzipien. Die besondere Spitze ermöglicht das fließlochformende Verschrauben in Materialien ohne Vorloch. Toleranzprobleme bei Durchgangs- und Einschraublöchern sollen damit der Vergangenheit angehören. Das speziell angepasste „Delta PT“ Gewinde soll dabei für das anschließende Gewindeformen die besten Voraussetzungen bieten. Die „Flowpoint Delta PT“ ist erhältlich in Edelstahl, Stahl, Aluminium und Titan. Bei der Entwicklung innovativer Leichtbau-Lösungen spielen zunehmend Waben- und Schaumkernstrukturen mit unterschiedlichen Deckschichten eine „tragende“ Rolle. Ejot hat mit dem „TSSD“ (Thermischer Stoff-Schluss-Dom) ein Produkt mit dem dazu gehörigen Fügeverfahren entwickelt, das es ermöglicht, Bauteile zu verbinden, von denen eines aus faserverstärktem Kunststoff besteht. Beim Fügevorgang wird der Kunststoffdom (aus Thermoplast) unter einer definierten Drehzahl und Axiallast in das Kunststoffbauteil gesetzt. Der „TSSD“ kann sowohl als Schraubdom für die „Delta PT“ Schraube fungieren als auch direkt als Verbindungselement. Für das „TSSD“ Fügeverfahren hat Ejot ein neues Online-Tool entwickelt, mit dessen Hilfe Anwender zukünftig Richtwerte, basierend auf zahlreichen Versuchen, finden können. Diese unterstützen die Vorauslegung der Verbindung und ermöglichen die Reduzierung von Bauteilversuchen auf ein notwendiges Maß. Weitere Informationen: www.ejot.de Fakuma 2017, Friedrichshafen, 17.-21. Oktober 2017, Halle B3, Stand 3114 |
Ejot GmbH & Co. KG, Bad Berleburg
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