25.08.2017, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Thermische Wirbelbett-Reinigungstechnologie für die Spritzgussindustrie An die Spritzgussindustrie richtet sich die jüngst optimierte Technik der thermischen Wirbelbett-Systeme ‚Innovaclean‘. Die Anlage entfernt laut Anbieter nicht nur alle Polymere, sondern auch Hochtemperaturkunststoffe wie LCP, PEI, PPS, PI ebenso wie PVC oder halogenierte Polymere wie PTFE – rückstandslos, zuverlässig und völlig abwasser- und abfallfrei. Lochplatten, Spritzdüsen, Schneckenelemente, spezielle Profilwerkzeuge oder Heißkanalverteiler – sie alle sollen sich mit der Technologie einwandfrei und präzise steuerbar reinigen lassen - gründlich und innerhalb von nur ein bis zwei Stunden. Bei etwas längeren Reinigungszeiten entfernt sie auch Kunststoffe von statischen Mischern, zusammengebauten Pumpen, Rückstromsperren, Heißkanälen sowie vielen weiteren Bauteilen. Die Wirbelbett-Anlage „Innovaclean“ selbst besteht aus einer Reinigungskammer mit speziellem Thermclean Sand, einem Heizungssystem und einer Abluftreinigung. Die Reinigungstechnologie nutzt die Stoff- und Wärmeübertragung von fluidisiertem Sand, der durch Druckluft in der Kammer zunächst leicht angehoben und dann komplett durchwirbelt wird. Am Ende verhält sich die Füllung wie eine Flüssigkeit - mit optimalen Reinigungsqualitäten. Das Heizungssystem gewährleistet dabei laut Anbieter eine kontrollierte, dem Material angepasste Temperatursteuerung innerhalb der Kammer, bei Hochtemperaturkunststoffen bis zu maximal 620 Grad Celsius. Entstehende Schwelgase reinigt eine integrierte thermische Nachverbrennung, die optional auch mit Abluftwäscher für die Pyrolysegase von PVC und PTFE geliefert wird. Extrusionswerkzeuge reinigt die Vakuumpyrolyse-Technologie Für die Reinigung von Extrusionswerkzeugen empfiehlt Schwing sein Vakuumpyrolyse-System „Vacuclean“. Granulierdüsen und -köpfe, Filterkerzen und -scheiben, Folienblasköpfe, Extruderschnecken und Spinn-, Meltblown- oder Spunbonddüsen - diese Maschinenteile müssen regelmäßig gereinigt werden, um nachhaltig optimale Produktionsqualitäten zu gewährleisten. Mit ausgefeilter Steuerungssensorik ausgestattet, reinigt die ‚Vacuclean‘ vollautomatisch in einer elektrisch beheizten Vakuum-Reinigungskammer, wobei die Temperaturmessung dabei direkt am Reinigungsgut erfolgt. Zunächst heizt der Prozess langsam und materialschonend auf, um einen Großteil der anhaftenden Polymere abschmelzen und ausfließen zu lassen. Bei rund 450 Grad Celsius zersetzt sich dann das restliche Polymer, und verbliebener Kohlenstoff wird durch die anschließende Oxidation beseitigt. Weitere mögliche anorganische Reststoffe können mit einer kurzen Nachbehandlung leicht entfernt werden. Je nach Anlagengröße, Reinigungsgut und Polymer soll das ‚Vacuclean‘ System innerhalb von acht bis 30 Stunden alle organischen Anhaftungen entfernen. Über Schwing Technologies Schwing Technologies versteht sich als weltweiter Marktführer für Hochtemperatursysteme zur thermischen Reinigung, thermo-chemischen Materialveredelung und Wärmebehandlung von Metallteilen und Werkzeugen der produzierenden Industrie. Das inhabergeführte Unternehmen konstruiert, fertigt und betreibt seine Anlagen am Geschäftssitz in Neukirchen-Vluyn am Niederrhein. Zu den international insgesamt etwa 2.500 Kunden zählen Unternehmen der Kunststoff- und Faserindustrie sowie der Chemie-, Metall- und Automobilbranche. Das Unternehmen beschäftigt ca. 80 Mitarbeiter. Weitere Informationen: www.schwing-technologies.de Fakuma 2017, Friedrichshafen, 17.-21. Oktober 2017, Halle A3, Stand 3112 |
Schwing Technologies GmbH, Neukirchen-Vluyn
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