| 15.11.2017, 05:58 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Braskem, Hersteller von thermoplastischen Kunststoffen in Nord- und Südamerika, und Haldor Topsoe, Hersteller von Katalysatoren und Oberflächentechnik mit Sitz in Dänemark, haben eine technologische Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung eines neuartigen Verfahrens zur Herstellung von Monoethylenglykol (MEG) aus Zucker unterzeichnet. MEG wird demnach hauptsächlich zur Herstellung von Polyesterfasern und PET eingesetzt. Die Vereinbarung sieht auch den Bau einer Demonstrationsanlage in Dänemark vor, die im Jahr 2019 in Betrieb gehen soll. Das Projekt basiert auf einem zweistufigen Prozess, der in den Labors von Topsoe zusammen mit eigenen Katalysatoren entwickelt wurde, und konzentriert sich auf die Umwandlung von Zucker in MEG in einer einzigen industriellen Einheit, was die Anfangsinvestitionen in die Produktion reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Prozesses steigern soll. "Nach dem grünen Polyethylen ist dies ein weiterer wichtiger Schritt in unserer Vision, erneuerbare Polymere als Kohlenstoffabscheider zu nutzen und einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft zu leisten", sagt Mateus Lopes, Leiter der Abteilung Innovation in Renewable Chemicals bei Braskem. Mit der Vereinbarung will Braskem sein Portfolio an erneuerbaren Produkten erweitern, um neue Lösungen anbieten zu können, die das mit dem "I' m green"-Siegel vermarktete Bio-Polyethylen ergänzen. Auf der Demonstrationsanlage sollen Tests durchgeführt werden, um die Technologie zu validieren und ihre technische und wirtschaftliche Durchführbarkeit zu bestätigen. Die stellt laut Braskem einen kritischen Schritt vor der Aufnahme der Produktion im industriellen Maßstab und dem kommerziellen Betrieb dar. Die Anlage soll so flexibel sein, um die Technologie in verschiedenen Rohstoffen wie Saccharose, Dextrose und Zucker der zweiten Generation zu validieren. Weitere Informationen: www.braskem.com.br, www.topsoe.com |
Braskem, Brasilien
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