| 24.09.2018, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das zum Schweizer Chemiekonzern Ineos gehörende Unternehmen Inovyn plant die Erweiterung seines Produktionsstandorts im belgischen Jemeppe. Laut Pressemitteilung sollen in dem Werk neue Anlagen zur Herstellung von Standard-Polyvinylchlorid (PVC) errichtet werden. Vorgesehen sind Kapazitäten für weitere 200.000 Tonnen PVC im Jahr. Der erste Abschnitt des Projekts soll der Aussendung zufolge 2020 abgeschlossen werden. Zur Höhe der damit verbundenen Investitionen wurden keine Angaben gemacht. Der Ausbau der Kapazitäten für Standard-PVC in Jemeppe erfolgt parallel zur Erweiterung der Produktion von PVC-Spezialitäten und des PVC-Ausgangsstoffs Vinylchlorid (VCM) an dem Standort. Hintergrund ist die weiter wachsende Nachfrage im Bausektor, in der Elektronikindustrie, der Verpackungsmittelindustrie, im Energiesektor und in weiteren Branchen. Inovyn-CEO Chris Tane erklärte in der Aussendung: "Die Investitionsstrategie für unsere PVC-Sparte, in der Jemeppe eine wesentliche Rolle spielt, wird zur Beschleunigung des Wachstums von Inovyn weltweit beitragen und unsere führende Marktposition in Europa weiter stärken. Wir konzentrieren uns dabei auf Innovationen, um neue Märkte für PVC zu erschließen und damit unseren Kunden in allen Branchen weltweite Wettbewerbsvorteile zu ermöglichen." Die in London ansässige Inovyn wurde 2015 als Joint Venture von Ineos und Solvay gegründet und wird seit 2016 komplett von Ineos kontrolliert. Das Unternehmen gehört mit Produktionskapazitäten von insgesamt rund 40 Mio. Jahrestonnen und über 4.300 Mitarbeitern nach eigenen Angaben weltweit zu den Top 3 in der Chlor-Vinyl-Industrie. Der Jahresumsatz von Inovyn liegt bei etwa 3,5 Mrd. Euro. Weitere Informationen: www.inovyn.com, www.ineos.com |
Inovyn, London, Großbritannien
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