15.10.2018, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() "Kurarity" ist eine neue Serie von Acrylblockcopolymeren und eignet sich laut Anbieter für Lichtleiter-Anwendungen etwa in Fahrzeugen, Flugzeugen und Gebäuden. Hergestellt mit der anionischen Polymerisationstechnologie von Kuraray soll das thermoplastische Acrylelastomer einen sehr geringen Anteil an Restmonomeren und Oligomeren aufweisen. Kurarity ist hochglänzend, wetterbeständig und kompatibel mit vielen polaren Materialien. Es sei daher ideal für zahlreiche Anwendungen wie Klebstoffe, Formteile oder zur Modifizierung von Kunststoffen. Das sehr elastische Triblock-Copolymer "Hybrar" verfügt laut Kuraray über sehr gute Vibrationsdämpfungs- und Stoßabsorptionseigenschaften und läßt sich demnach ohne Weichmacher verarbeiten. Das Material erreiche seinen maximalen Verlustfaktor nahe Raumtemperatur und eigne sich damit beispielsweise zur Geräuschreduzierung im Automobilbereich, in der Elektronikindustrie sowie für Akustikkomponenten. Hybrar gilt als gut formbar und beständig gegen Hitze- sowie Wettereinflüsse. In hydrierter Form lasse sich das Triblock-Copolymer etwa mit Polypropylen mischen und erreiche dabei eine hohe Transparenz und Klarheit. Hybrar lässt sich flexibel mit verschiedenen Verfahren wie Folien- und Rohrextrusion sowie Spritzguss verarbeiten. Das EVOH-Copolymer Eval lässt sich als Barriereharz in Koextrusions- oder Koinjektionsverfahren verarbeiten. Mit seiner sehr leistungsfähigen Barriere schließt der Thermoplast ideal Gase wie Luftsauerstoff aus und Aromen ein. Verpackungen aus Eval bieten etwa trockenen Lebensmitteln wie Tee und Kaffee optimalen Schutz. Das Copolymer behält seine Barriereeigenschaften auch bei Hitzebehandlung und ist damit auch für Retortenverpackungen geeignet. Dieser Verpackungstyp ist absolut steril – für eine noch längere Haltbarkeit von Lebensmitteln. Kuraray erläutert auf der Fakuma 2018, wie Eval EVOH als hochwirksame Barriere in komplexen koinjizierten Strukturen nutzbar ist. "Genestar" PA9T ist ein Hochleistungspolyamid, das sowohl in Extrusions- als auch Spritzgusstypen erhältlich ist. Es besitzt laut Kuraray eine geringe Wasseraufnahme, hohe chemische Beständigkeit sowie hervorragende mechanische Eigenschaften bis in den Hochtemperaturbereich. Das Polyamid eignet sich demzufolge daher für den Einsatz in der Automobilindustrie für Getriebe, Kraftstoffleitungen und Thermostatgehäuse. Mit seiner hohen Blisterbeständigkeit soll sich das Material zudem in der Elektro- und Elektronikindustrie etwa bei der Herstellung von SMT-Steckverbindern nutzen lassen. Genestar basiert auf dem C9-Baustein von Kuraray und soll eine Alternative zu PA12 und anderen Adiponitril-basierten Polyamiden darstellen. Das Polyvinylalkohol-basierte Polymer "Mowiflex" ist wasserlöslich und den Angaben zufolge zugleich für thermoplastische Verarbeitungsverfahren wie Spritzguss oder 3D-Druck geeignet. Das Material soll hohe Gestaltungsfreiheit bei der Herstellung von Kunststoffteilen ermöglichen und sich etwa für wasserlösliche Verpackungen, Agrochemikalien und Spülmaschinentabs einsetzen lassen. Mit seiner Wasserlöslichkeit eigne sich Mowiflex darüber hinaus für die Anwendung beim Schmelzkern-Spritzgießen sowie als Trägermaterial im 3D-Druck. Mit Biodegradation Zertifizierung sei Mowiflex nachweislich in Wasser biologisch abbaubar und könne einfach und umweltfreundlich über das Abwasser entsorgt werden. Weitere Informationen: www.kuraray.eu Fakuma 2018, Friedrichshafen, 16.-20.10.2018, Halle B1, Stand 1221 |
Kuraray, Japan
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