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26.08.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 6 Minuten Optionen:       

Sikora: Zahlreiche Premieren zur Mess- und Prüftechnik für Kunst­stoff­granulate und Kunststoffprodukte - Live-Materialtests mit dem „Purity Concept V“ - Interaktiver Austausch im „Innovation Corner“

Das „Centerwave 6000“ misst Großrohre mittels Millimeterwellen-Technologie – (Bilder: Sikora).
Das „Centerwave 6000“ misst Großrohre mittels Millimeterwellen-Technologie – (Bilder: Sikora).
Sikora, Hersteller und weltweiter Lieferant von Mess- und Prüftechnik, präsentiert auf der K 2019 ein breites Portfolio an Systemen zur zerstörungsfreien Qualitätskontrolle und Prozessoptimierung für die Rohr-, Schlauch-, Platten- und Kunststoffindustrien. Besucher haben die Möglichkeit, mitgebrachtes Kunststoffgranulat live und vor Ort mit dem Laborprüfgerät „Purity Concept V“ zu inspizieren und zu analysieren. Im „Innovation Corner“ sind die Besucher herzlich eingeladen, Ideen rund um Messtechnologie für Rohr- und Schlauch- und Kunststoffanwendungen einzubringen.

Weltpremiere zur Dimensionsmessung von Rohren bis 1.600 mm Durchmesser
Mit der Weltpremiere des „Centerwave 6000/1600“ zeigt Sikora ein neues Messsystem, das speziell für die Qualitätskontrolle von Kunststoffrohren während der Extrusion entwickelte wurde und das dank seiner Bauform eine präzise Messung von Rohren mit einem Durchmesser von 630 bis 1.600 mm vermöglichen soll.

Das „Centerwave 6000“ basiert auf innovativer Millimeterwellen-Technologie und misst kontinuierlich und lückenlos über den gesamten Umfang des Rohres die Wanddicke, den Durchmesser, die Ovalität, das innere Profil und „Sagging“. „Das ‚Centerwave 6000‘ ist nicht nur in Bezug auf seine Dimensionen beeindruckend,“ sagt Christian Schalich, Head of Sales Business Unit Hose & Tube bei Sikora, „sondern vor allem aufgrund der Vorteile, die sich mit der Technologie für den Extrusionsprozess ergeben.“ Sollmaße sollen demzufolge schnell erreicht, Anfahrschrotte vermieden, hohe Qualitäten sichergestellt und Prozesse optimal beherrscht werden.

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Das System soll zudem keiner Koppelmedien bedürfen, präzise und unabhängig von Einflüssen wie Temperatur oder Kunststoffmaterial messen und keine Kalibrierung benötigen. „Zudem ermittelt das Gerät automatisch den exakten Brechungsindex“, so Schalich. Dieser definiert, mit welcher Intensität und in welcher Geschwindigkeit Strahlung das Material durchdringt und sei damit entscheidend für die Messgenauigkeit. Eine manuelle Eingabe bei Änderung der Produktionsbedingungen sei nicht erforderlich. „Der Anwender profitiert daher von einem System, das, in die Linie integriert, direkt nach dem Einschalten zuverlässige und reproduzierbare Messwerte liefert“, ergänzt Schalich.

Das "Planowave 6000" misst die Dicke von Platten aus technischen Kunststoffen wie beispielsweise POM und Hochleistungskunststoffen wie PEEK sowie transparente und Werbekunststoffe wie PMMA und PVC-FOAM sowie Glas.
Das "Planowave 6000" misst die Dicke von Platten aus technischen Kunststoffen wie beispielsweise POM und Hochleistungskunststoffen wie PEEK sowie transparente und Werbekunststoffe wie PMMA und PVC-FOAM sowie Glas.
Dickenmessung in der Plattenextrusion mit dem „Planowave 6000“
Sikoras „Planowave 6000“ ist ein berührungsloses Messsystem zur zerstörungsfreien Dickenmessung während der Extrusion von Kunststoffplatten. Das System misst Platten aus technischen Kunststoffen wie beispielsweise POM und Hochleistungskunststoffen wie PEEK. Auch für die Messung transparenter und Werbekunststoffe wie PMMA und PVC-FOAM sowie für Glas sei das „Planowave 6000“ geeignet. Das Messverfahren basiert auf Millimeterwellen-Technologie für hohe Messgenauigkeit unabhängig von Material und Temperatur der Platte. Eine Kalibrierung auf das Material soll ebenfalls nicht erforderlich sein. Das „Planowave 6000“ kann sowohl an der Heiß- als auch an der Kaltposition direkt in die Linie integriert werden. Die Visualisierung der Messwerte erfolgt in Echtzeit am Monitor des Prozessorsystems „Ecocontrol 6000“. Neben einer numerischen Anzeige der Messwerte an einer beliebigen Anzahl von Messpunkten über die Breite der Platte erhält der Anwender eine grafische Darstellung mit umfangreichen Trend- und Statistikfunktionen.

Das „Purity Concept V“ wird zur optischen Stichprobeninspektion von Kunststoffgranulat eingesetzt. Detektiert werden u.a. Black Specks.
Das „Purity Concept V“ wird zur optischen Stichprobeninspektion von Kunststoffgranulat eingesetzt. Detektiert werden u.a. Black Specks.
Premiere: Optisches Laborprüfsystem „Purity Concept V“ mit Farberkennung
Mit der K-Premiere des „Purity Concept V“ präsentiert Sikora ein optisches Laborprüfgerät für Kunststoffmaterial. Das System ist ein automatisierter Leuchttisch, bei dem das Kunststoffgranulat auf einem Probenträger platziert durch den Inspektionsbereich fährt. Innerhalb weniger Sekunden wird es durch eine Farbkamera inspiziert. Ein Projektor kennzeichnet optisch jedes der kontaminierten Pellets direkt auf dem Probenträger. Durch die Auswertung der Bildaufnahmen werden Verunreinigungen wie „Black Specks“ ab einer Größe von 50 µm auf der Oberfläche von transparentem, diffusem und farbigem Material automatisch detektiert, visualisiert und statistisch ausgewertet. Eine klare Zuordnung der Kontamination und eine Nachkontrolle sollen jederzeit möglich sein. Ein weiteres Feature des optischen Laborprüfgeräts ist die automatische Erkennung von Farbabweichungen des Granulats.

Live-Materialtests mit dem „Purity Concept V“
„Technologie erlebbar machen“ ist das zentrale Thema des Sikora-Messestands auf der K 2019. In einer Laborumgebung werden live Materialtests mit dem „Purity Concept V“ angeboten. Kunden wurden dazu bereits vor der Messe eingeladen, kostenlos Granulatproben einzuschicken, welche direkt auf dem Messestand mit dem „Purity Concept V“ inspiziert und analysiert werden. Alternativ können Besucher Kleinmengen an Granulat direkt auf den Stand zur Prüfung und Auswertung mitbringen. „Reale Granulattests sind der beste Beweis, dass ein Gerät funktioniert und geben Informationen über Vorteile, die man mit dem Gerät erzielt“, sagt Hilger Groß, Business Development und Area Sales Manager für den Bereich Kunststoff bei Sikora. „Unsere Kunden sollen sich persönlich von der Präzision, Schnelligkeit und einfachen Bedienung des Systems überzeugen“, erläutert Groß.

Das auf Röntgen basierte „Purity Concept X“ detektiert offline u.a. metallische Kontaminationen im Granulat.
Das auf Röntgen basierte „Purity Concept X“ detektiert offline u.a. metallische Kontaminationen im Granulat.
Laborprüfsystem „Purity Concept X“ mit Röntgentechnologie zur Detektion metallischer Kontamination
Weiterhin zeigt Sikora das röntgenbasierte Laborprüfgerät „Purity Concept X“ zur Inspektion von Metalleinschlüssen in eingefärbten Granulaten, die mit optischen Systemen nicht sichtbar wären. Das automatisierte Funktionsprinzip des Sikora „Purity Concept X“, das im Jahr 2016 bereits vorgestellt wurde, bildet heute die Basis der Sikora Laborprüfgeräte. Aufgrund der eingesetzten Röntgentechnologie bietet es darüber hinaus die Möglichkeit, Kontaminationen sowohl auf der Oberfläche als auch innerhalb von Granulat zu detektieren. „Insbesondere für die Stichprobenkontrolle von schwarzem und eingefärbtem Material ist das ‚Purity Concept X‘ prädestiniert. Wir sehen hier unter anderem Anwendungsbereiche für Halbleitermaterialien, welche für die Isolation von HV-Kabeln eingesetzt werden. Metallische Kontaminationen im Granulat, die beispielsweise aus dem Metallabrieb im Extruder resultieren, werden zuverlässig detektiert und umfassend analysiert“, erklärt Hilger Groß.

Optische online Inspektion und Sortierung mit dem „Purity Scanner Advanced“ auch als „Twin Pack“ für mehr Materialdurchsatz
Als ein weiteres Highlight auf dem Sikora Messestand ist der „Purity Scanner Advanced“ zur optischen online Inspektion und Sortierung von Kunststoffmaterial angekündigt. Das System vereint Röntgentechnologie mit bis zu vier Schwarz-Weiß- und/oder Farbkameras. Diese Kombination soll die Detektion sowohl von metallischen Verunreinigungen im Granulat, Farbabweichungen als auch „Black Specks“ auf dessen Oberfläche sichern. Kontaminierte Pellets werden erkannt und automatisch aussortiert. Leistungsstarke Prozessorsysteme und eine intelligente Software machen den „Purity Scanner Advanced“ laut Anbieter zu einem zuverlässigen Gerät im Bereich der Qualitätssicherung. Die Professional Data Analysis Management (PDAM) bietet demnach eine statistische Auswertung der erfassten Kontaminationen während der laufenden Produktion, sortiert nach Größe und Häufigkeit, sowie eine Bildergalerie der Pellets, die von den optischen Kameras sowie der Röntgenkamera detektiert wurden. „Die Qualitätsanforderungen an Materialreinheit steigen. Die online Inspektion und Sortierung gewinnt daher weiter an Bedeutung. Der ‚Purity Scanner Advanced‘ ist in seiner Klasse das leistungsfähigste Sortiersystem, das es auf dem Markt gibt“, so Hilger Groß. Für einen hohen Materialdurchsatz sei das Sortiersystem als „Twin Pack“ Lösung verfügbar, welches erstmals auf der K vorgestellt wird. Dieses System soll besonders prädestiniert sein für die optische Sortierung und Anwendungen, bei denen der Fokus auf großen Durchsätzen liegt. Das Twin Pack soll Durchsätze von bis zu zwei Tonnen pro Stunde erreichen.

Interaktiver Austausch im „Innovation Corner“ – Kundenideen für eine Messtechnologie der Zukunft
Aus Ideen Innovationen und Produkte entwickeln, welche hohe Qualität, Prozessoptimierung und Kosteneffizienz in der Rohr- und Schlauch-, Platten- sowie Kunststoffindustrie erzielen, ist Sikoras Anspruch. Das unterstreicht das Unternehmen auf der K mit dem „Innovation Corner“. Kunden sind eingeladen, in kreativer Atmosphäre ihre Ideen, Wünsche und technischen Anforderungen an Systeme zur Qualitätskontrolle für die Zukunft der Messtechnologie persönlich mit den Sikora Experten aus der Forschung und Entwicklung zu diskutieren.

K 2019, 16.-23.10.2019, Düsseldorf, Halle 10, Stand H21

Weitere Informationen: www.sikora.net

Sikora AG, Bremen

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