| 27.07.2020, 15:48 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der österreichische Maschinenbauer Starlinger & Co. Ges.m.b.H. konnte während des Covid-19-Lockdowns auf sein im Laufe der letzten 20 Jahre aufgebautes Netzwerk an weltweiten Niederlassungen und Servicetechnikern zurückgreifen; zusätzlich gewährleisteten der hohe Eigenfertigungsgrad sowie Industrie 4.0 die kontinuierliche Produktion und die Unterstützung der Kunden. „In dieser noch nie dagewesenen Situation hat es sich bezahlt gemacht, dass Starlinger den weltweiten Service für unsere Kunden in den Bereichen gewebte Kunststoffverpackungen und Kunststoffrecycling dezentralisiert hat“, erklärt Paul Niedl, kaufmännischer Leiter von Starlinger recycling technology. „Zusätzlich zu unseren Niederlassungen in Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Thailand, Russland, Südafrika, USA und Usbekistan haben wir auch lokale Techniker in Ländern wie unter anderem Ägypten, Algerien, Jordanien, Türkei oder Vietnam. So konnte Starlinger gemeinsam mit den Technikern unserer Geschäftspartner vor Ort während des Covid-19-Lockdowns technischen Support leisten und sogar Anlageninstallationen durchführen“, so Niedl weiter. In diesem Zusammenhang spielte demnach auch Industrie 4.0 eine wichtige Rolle: Ursprünglich für den After-Sales-Service entwickelt, ermöglicht die Remote Support-Software von Starlinger vollen Zugriff auf die Hardware, die Software-Daten der Anlagensteuerung und die angeschlossenen Komponenten. Nun wird sie auch für die Fernmontage und Inbetriebnahme der Anlagen verwendet. So konnten Anlagen, die vor oder noch während des Ausbruchs der Covid-19-Pandemie ausgeliefert wurden, installiert und in Betrieb genommen werden. Die Techniker vor Ort führten die Montagearbeiten beim Kunden mit Hilfe der technischen Experten von Starlinger durch, die ihre Kollegen per Videotelefonie und Fernzugriff auf die SPS-Steuerung der Anlagen vom Firmensitz in Weissenbach, Österreich, aus unterstützten. Ein weiterer Aspekt sei auch die Logistik: Dadurch, dass Starlinger über ein hohes Maß an Eigenfertigung verfügt und mit Zulieferern aus Mitteleuropa zusammenarbeitet, hätte das Unternehmen den Betrieb ohne nennenswerte Unterbrechungen oder Verzögerungen aufrechterhalten können. Um die gesetzlich vorgeschriebenen Abstandsregeln einzuhalten und die Zahl der gleichzeitig anwesenden Mitarbeiter zu reduzieren, seien auch in Bereichen, in denen sonst zu regulären Bürozeiten gearbeitet wurde, Schichtsysteme eingeführt worden. So seien die Gesundheit der Mitarbeiter geschützt und gleichzeitig dafür gesorgt worden, dass ausreichend Personal vorhanden war, um die Betreuung und Unterstützung der Kunden zu gewährleisten. Weitere Informationen: |
Starlinger & Co. GmbH, Wien, Österreich
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