| 21.09.2020, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() ![]() Mit der e-speed 280 hat Engel vor allem die Hersteller von Dünnwandbehältern, Eimern und dazugehörigen Deckeln im Blick - (Bilder: Engel). ![]() Die neue e-speed 280 wird während der "Engel live e-xperience" 1-Liter-Rundbehälter in Dünnwandtechnik produzieren. Die Anlage ist mit einer IML-Lösung ausgerüstet. Mit der neuen Baugröße hat Engel seine Hybridmaschinen, die eine elektrische Schließ- mit einer hydraulischen Spritzeinheit kombinieren, weiter optimiert. Ab sofort wird die gesamte Baureihe, die Schließkräfte von 2.800 kN bis 6500 kN umfasst, in der neuen Leistungsstärke ausgeführt sein. Wie der Maschinenbauer weiter mitteilt, erreicht das Inline-Spritzaggregat mit elektrischem Dosierantrieb in den e-speed Maschinen der neuen Generation so eine noch höhere Einspritzleistung. Es ist für Einspritzgeschwindigkeiten von 800 mm bis 1.200 mm pro Sekunde ausgelegt. Zugleich wurde die Auswerferperformance gesteigert. Die e-speed Maschinen sind jetzt im Standard mit hydraulischen Auswerfern ausgestattet. Elektrische Auswerfer sind als Option erhältlich. Auch das Maschinenbett und die Werkzeugaufspannplatten wurden noch stärker auf die Anforderungen von Dünnwandverpackungen und den Einsatz von Werkzeugen mit einer hohen Kavitätenzahl zugeschnitten. Minimaler Energieverbrauch im Dauerschnelllauf Die sehr hohe Energieeffizienz sei weiterhin ein Alleinstellungsmerkmal der e-speed Baureihe. Um im Schnelllauf äußerst energieeffizient zu arbeiten, sind die Maschinen ab einer Schließkraft von 3.800 kN mit einem Energie-Rückgewinnungssystem ausgestattet. Dieses nimmt die Bremsenergie der Plattenbewegungen auf und gibt die gespeicherte Energie bei Bedarf – zum Beispiel zum erneuten Beschleunigen der Aufspannplatten – wieder an den Motor ab. Der Kniehebel ist gekapselt ausgeführt, was einen besonders niedrigen Ölverbrauch und hohe Reinheit sicherstellen soll. Auf diese Weise würden die Maschinen der e-speed Baureihe serienmäßig die strengen Anforderungen der Lebensmittelindustrie erfüllen. Interaktives IML fördert Kreislaufwirtschaft Das Werkzeug sowie die Hochgeschwindigkeitsautomatisierung fürs In-mould-Labeling der 1-Liter-Joghurtbehälter werden von Brink realisiert. Die interaktiven Labels kommen von Verstraete in mould labels. Sie basieren auf der Technologie von Digimarc (Beaverton, OR, USA). Ähnlich wie ein QR-Code lassen sich die Digimarc-Codes mit jeder Smartphone-Kamera scannen. Der große Vorteil im Vergleich zu QR-Codes liegt darin, dass sie sich unsichtbar über die gesamte Labelfläche erstrecken. Die Kamera kann jeden beliebigen Punkt erfassen. Zudem stören die Codes nicht länger das Verpackungsdesign. Von der Herstellung über den Handel bis zum Recycling bieten die interaktiven Labels einen Mehrwert. Der Konsument kann sich direkt beim Einkaufen über die Inhaltsstoffe und die Herstellung sowohl des Produkts als auch der Verpackung informieren. Hat die Verpackung ausgedient, gibt sie über das Label Hinweise für ihren eigenen Recyclingprozess. Eine interaktive IML-Verpackung gilt als vollständig recycelbar. Weitere Informationen: www.engelglobal.com |
Engel Austria GmbH, Schwertberg, Österreich
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