| 09.06.2021, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das japanische Kunststoffunternehmen Prime Polymer plant den Bau eines neuen Werks zur Produktion von Polypropylen (PP). Laut Angaben des an Prime Polymer beteiligten Konzerns Mitsui Chemicals wird das neue Werk am Standort Ichihara in der östlich von Tokio gelegenen Präfektur Chiba errichtet. Vorgesehen sind dort neue Anlagen mit Kapazitäten für jährlich rund 200.000 Tonnen Hochleistungs-PP. Die Bauarbeiten sollen im August dieses Jahres beginnen, mit dem Produktionsbeginn wird im November 2024 gerechnet. Zur Höhe der erforderlichen Investitionen wurden zunächst keine Angaben gemacht. Prime Polymer reagiert mit dem Projekt vor allem auf die steigende Nachfrage nach leichteren Werkstoffen insbesondere in der Automobilindustrie sowie nach recyclingfähigen Materialien. Zudem soll die Umweltbelastung durch die Kunststoffproduktion reduziert werden, weshalb Prime Polymer nach der Fertigstellung des neuen Werks auch die Stilllegung älterer PP-Anlagen in Ichihara plant. Prime Polymer produziert vor allem Polypropylen und Polyethylen (HDPE, LLDPE) für die Weiterverarbeitung in der Automobilindustrie und der Verpackungsmittelindustrie. An mehreren Produktionsstandorten in Japan, China, Thailand, Indien, den USA, Mexiko und Brasilien verfügt das Unternehmen bislang über Kapazitäten für insgesamt 1,17 Mio. Tonnen PP und 600.000 Tonnen PE im Jahr. Die in Tokio ansässige Prime Polymer wird zu 65 Prozent von Mitsui Chemicals kontrolliert, mit 35 Prozent ist zudem der japanische Mischkonzern Idemitsu Kosan beteiligt. Weitere Informationen: |
Prime Polymer, Tokio, Japan
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